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FC Wohlen zieht sich zurück – Wil bleibt in der Liga

Fussball Obwohl der FC Wil als Tabellenletzter überwintert, kann er bereits die Planungen für die nächste Challenge-League-Saison vorantreiben. Denn Ligakonkurrent Wohlen hat kommuniziert, die Lizenz für die nächste Spielzeit nicht zu beantragen und sich per Ende Saison nach 16 Jahren freiwillig aus der zweithöchsten Spielklasse zurückzuziehen. Die Rückrunde soll noch bestritten werden.

Die Wohler machen wirtschaftliche Gründe geltend. Sie hätten im Stadion Niedermatten die Schalensitze durch Klappstühle ersetzen und die Lichtanlage aufbessern müssen. In welcher Liga es für sie weitergeht, steht noch nicht fest. Seit Jahren haben die Aargauer um das Überleben im Profifussball gekämpft.

Abermals kein sportlicher Absteiger

Das bedeutet für den FC Wil, dem sportlich der Fall in die Promotion League gedroht hatte, dass er ab Sommer ein 15. Jahr am Stück in der Challenge League bestreiten darf. Die Rückrunde ist für ihn ohne sportliche Relevanz . Die Wiler können sich über den Ligaerhalt freuen, obwohl sie ein Horror-Jahr hinter sich haben, in welchem nur 5 von 36 Spielen gewonnen wurden. Mit elf Punkten liegen die Ostschweizer bei Saisonhälfte am Tabellenende – zwei Zähler hinter Wohlen. Die Rangliste wird aber einmal mehr nicht über den sportlichen Absteiger Auskunft geben. Bereits zum fünften Mal in den vergangenen sechs Jahren entschieden nicht-sportliche Aspekte über die Ligazugehörigkeit.

Gut möglich, dass die Ostschweizer zum zweiten Mal in Folge als Tabellenletzter am grünen Tisch in der Liga bleiben. Vergangene Saison wären sie abgestiegen, wenn sich nicht Le Mont Lausanne zurückgezogen hätte – wie Wohlen aus wirtschaftlichen Gründen. Trotzdem verfallen die Wiler Vereinsverantwortlichen nicht in Jubelstimmung. «Wenn der Fall wirklich eintritt und Wohlen freiwillig absteigt, dann ist das schade. Uns wäre es lieber gewesen, wenn es eine sportliche Entscheidung ­gegeben hätte. Wir bedauern, dass die Liga und der Verband die Challenge League nicht besser unterstützen. Es gibt zu viele Auflagen», sagt FC-Wil-Mediensprecher Dani Wyler. (sdu)

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