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FC Wil vor schwerer Aufgabe in Schaffhausen

Am Samstagabend um 19 Uhr gastiert der FC Wil beim FC Schaffhausen. Während die Munotstädter noch auf den ersten Saisonsieg warten, möchten die Wiler die positiven Eindrücke aus dem GC-Spiel bestätigen und den zweiten Sieg einfahren.
Gianluca Lombardi
Schaffhausens Eigentümer Roland Klein. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus)

Schaffhausens Eigentümer Roland Klein. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus)

Die aktuelle Form und Stärke des FC Schaffhausen einzuschätzen ist derzeit noch schwer. Während der FCS gegen Aufstiegsaspirant Lausanne munter mitspielte und ein 2:2 holte, war der Auftritt in Vaduz eher trist. Nebst einem grossen Umbruch in der Führungsetage, gab es auch an der Trainer- und Spielerfront viele Veränderungen. Wobei letzteres auch beim FC Wil der Fall war.

Der neue Besitzer und Präsident des FC Schaffhausen, Roland Klein, hat den ehemaligen Erfolgstrainer Murat Yakin zurückgeholt und damit auch signalisiert, dass der FC Schaffhausen früher oder später wieder zur Ligaspitze gehören will.

Derzeit gibt es aber in Schaffhausen auch neben dem Feld zu reden. Obwohl Klein zugesichert hatte, dass die Familie Fontana auch nach dem Tod von Patron Aniello Fontana erhalten bleiben soll, hat man sich diese Woche von Marco Truckenbrod Fontana und Andrea Fontana getrennt. Die Zusammenarbeit habe schlecht funktioniert, so die offizielle Version des FC Schaffhausen. Dahinter scheint aber wohl mehr zu stecken.

Die Serie brechen

Gegen diesen Gegner wartet der FC Wil bereits seit fünf Spielen auf einen Sieg. Trotz der Niederlage gegen GC, werden die Äbtestädter aber wohl doch ein wenig Schwung mitnehmen können. Einen Favoriten auszumachen ist in diesem Duell schwierig. Während die Wiler aber bereits einen Sieg landen konnten, steht Schaffhausen erst bei einem Zähler aus zwei Spielen.

Wenn der FC Wil an die Leistung aus dem Grasshoppers-Spiel anknüpfen kann, wird er sich im Lipo-Park aber kaum verstecken müssen. Ein Vollerfolg liegt sicherlich im Bereich des machbaren und wird wohl auch das primäre Ziel von Trainer Ciriaco Sforza und seiner jungen Mannschaft sein. Insgesamt ist aber eine Partie mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe zu erwarten.

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