Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Bitteres Cup-Aus für Wil

Trotz starker Leistung scheiden die Wiler aus dem Schweizer Cup aus. Tragischer Held wird Andelko Savic, der zuerst ausgleicht, dann im Elfmeterschiessen scheitert.
Gianluca Lombardi
Der Wiler Andelko Savic vergibt aus elf Metern, die Thuner jubeln. (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY)

Der Wiler Andelko Savic vergibt aus elf Metern, die Thuner jubeln. (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY)

Schon in der vergangenen Saison durfte sich der FC Wil im Schweizer Cup mit dem FC Thun messen. Damals resultierte ein ungefährdeter 3:0-Sieg für die Berner Oberländer. Wer den FC Wil diese Saison verfolgt hat, durfte davon ausgehen, dass die Angelegenheit diesmal nicht mehr so deutlich sein würde. So war es: Nach einem starken Auftritt und einem 1:1 nach 120 Minuten entschied erst das Penaltyschiessen gegen die Wiler.

Das Heimteam begann mutig. In der ausgeglichenen Startphase waren die Wiler darauf ­bedacht, mit einem schnellen Umschaltspiel zum Erfolg zu kommen. Eine erste Chance bot sich nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite, Silvio sah seinen Kopfball vom Thuner Schlussmann abgewehrt.

Thun braucht 15 Minuten Anlaufzeit

Bis zur ersten richtigen Torchance der Berner dauerte es 15 Minuten, dafür gab es dann innert Kürze gleich mehrere. Ein Weitschuss von Kablan läutete die stärkste Thuner Phase vor der Pause ein. Nur wenigen Minuten später kamen die Gäste, im Anschluss einer Ecke, aus kürzester Distanz zum Abschluss, scheiterten aber am stark reagierenden Zivko Kostadinovic. Weil auch Marvin Spielmann kurz später am Wiler Torhüter scheiterte, stand es weiterhin 0:0.

Zwei Tore von Einwechselspielern

Wil kämpfte sich zurück in die Partie und löste sich aus der Thuner Umklammerung. Es fehlten lediglich die Torchancen. Sowohl aus dem Spiel als auch aus den stehenden Bällen machte man zu wenig, so dass es torlos in die Pause ging. Die Thuner wurden gleich mit dem ersten Vorstoss in Durchgang zwei gefährlich. Eine flache Hereingabe von links konnte aber von den Wilern geklärt werden. Es entwickelte sich nun phasenweise ein offener Schlagabtausch. Vor allem das Heimteam spielte mit offenem Visier und suchte vehement den Führungstreffer. Dieser gelang aber den Thunern, der eingewechselte Dejan Sorgic erzielte das 1:0 der Gäste. Wenn der eine Joker trifft, dann tut es ihm der andere gleich. Konrad Fünfstück wechselte Joker Andelko Savic ein, eine knappe Minute später erzielte er mit einem wuchtigen Kopfball den Ausgleichstreffer.

Entscheidung vom Penaltypunkt

Thuns Torhüter Guillaume Faivre hält den Penalty von Nias Hefti. (Bild: Marc Schumacher/freshfocus)

Thuns Torhüter Guillaume Faivre hält den Penalty von Nias Hefti.
(Bild: Marc Schumacher/freshfocus)

Die Verlängerung verlief deutlich unspektakulärer und mit wenig klaren Torchancen. Das Penaltyschiessen musste die Entscheidung bringen. Während die ersten vier Thuner Schützen allesamt trafen, scheiterten Nias Hefti und Andelko Savic am Berner Schlussmann. Es ist eine schmerzhafte Niederlage: Wil hielt über 120 Minuten mit dem Vertreter aus der Super League mit. Lange nachtrauern dürfen die Wiler dem Cup-Aus nicht. Bereits am Sonntag geht es gegen Kriens mit einem Meisterschafts-Heimspiel weiter.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.