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Dem FC Wil steht noch viel Arbeit bevor

Der Fussballclub Wil schliesst die Challenge-League-Saison auf Rang fünf ab. Wegen einer schwachen Rückrunde sind die Ostschweizer beinahe noch in den Abstiegskampf geraten. Der Verein zieht Konsequenzen.
Pascal Koster
Maurice Weber ist Verwaltungsratspräsident des FC Wil. Bild: Urs Bucher

Maurice Weber ist Verwaltungsratspräsident des FC Wil. Bild: Urs Bucher

Zehn Spiele, sieben Punkte und fünf Niederlagen: So sieht Ciriaco Sforzas Arbeitszeugnis seit seinem Amtsantritt beim FC Wil Anfang April aus. Am vergangenen Sonntag ging auch das letzte Spiel vor der Sommerpause verloren. Mit der 1:2-Heimniederlage verhalfen die Ostschweizer Gegner Chiasso zum Klassenerhalt in der Challenge League.

Die Partie gegen die Tessiner verkam zum Sinnbild der Wiler Rückrunde. Sforzas Mannschaft dominierte Chiasso über weite Strecken, doch zeigte sich vor dem gegnerischen Tor äusserst ineffizient. Und je länger das Spiel dauerte, desto schwächer wurde Wil.

Fünfstücks Versäumnis

Auch dem Präsidenten Maurice Weber blieb dieses Phänomen nicht verborgen. Webers Erklärung: «Wir hatten ein Fitnessproblem in der Rückrunde.» Dieses führt er auf die Trainings unter Konrad Fünfstück und Marco Grimm zurück. Die deutschen Übungsleiter wurden Ende März freigestellt.

Konditionelle Defizite allein entschuldigen die schlechte Rückrunde – mit 13 Zählern stellte Wil im 2019 das schlechteste Team der Challenge League – allerdings nicht. Nur dank der herausragenden Hinrunde, die Wil als Vierter in Reichweite zum Barrage-Platz abgeschlossen hatte, entgingen die Ostschweizer dem Abstiegskampf. Weber:

«Tatsache ist natürlich, dass wir in einer Umbruchphase sind. Die Mannschaft wird umgebaut, das Spielsystem geändert.»

Dadurch erhofft sich der Präsident wieder mehr Durchsetzungsvermögen in der Offensive. In dieser Hinsicht ist Wil mit 33 erzielten Toren das Schlusslicht der Liga.

Wohl auch deshalb entschieden sich die Vereinsverantwortlichen für Sforza als Fünfstück-Nachfolger. Der Aargauer steht für Powerfussball, liess bei seinen früheren Arbeitgeber stets munter nach vorne spielen. Dieses Konzept soll der frühere Bayern-Akteur auch der jungen Wiler Mannschaft vermitteln.

Zehn Spieler gehen, wer ersetzt sie?

«Wir hatten in der Rückrunde genügend Zeit, um zu sehen, wer für das neue System geeignet ist. Daraus werden die Konsequenzen gezogen», sagt Weber. Konkret heisst das: Es hat bereits und wird weiter personelle Veränderungen geben.

Bislang wurden fünf Neuzugänge und zehn Abgänge kommuniziert. Philipp Muntwiler, Gianluca Tolino, Lars Traber, Jan Wörhard und Kwadwo Duah stossen zum Club. Andelko Savic, Kolja Herrmann, Luka Djordjevic, Gion Fadri Chande, Cédric Gasser, Michael Gonçalves, Nias Hefti, Kenzo Schällibaum, Zé Eduardo und Nikki Havenaar verlassen Wil. Letzterer hat den Sprung in die Super League zu Thun geschafft.

Um die zehn Abgänger adäquat zu ersetzen, werden weitere Verstärkungen von Nöten sein. Weber bestätigt dies:

«Bezüglich Transfers bleiben wir aktiv. Bis jetzt ist aber noch nichts spruchreif.»

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