FC WIL: Aargauer Wegweiser

Die Wiler stehen in der Challenge League vor zwei richtungsweisenden Partien. Im heutigen Heimspiel ab 19 Uhr gegen Aarau dürfte Roman Kienast sein Debüt geben.

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Ist der FC Wil ein Mittelfeldclub oder Abstiegskandidat? Auf diese Frage werden die nächsten beiden Partien gegen Aargauer Vereine eine Antwort liefern. Bevor am nächsten Wochenende die Reise nach Wohlen ansteht, gastiert heute Aarau in der IGP-Arena. «Wie schon in den Spielen zuvor werden wieder Details entscheiden. Aarau gehört nicht dorthin, wo es in der Tabelle steht», sagt Wils Trainer Konrad Fünfstück. Erstmals kann er auf die Dienste des ehemaligen österreichischen Nationalspielers Roman Kienast zählen. «Er wird zum Einsatz kommen», sagt Fünfstück. Ob von Beginn weg oder erst im Verlauf der Partie, liess er unbeantwortet. Noch sei Kienast nicht zu 100 Prozent fit, da er seit dem Ende der vergangenen Saison kein Pflichtspiel mehr bestritten habe. «Er hat noch ein Defizit betreffend Wettkampfbedingungen und taktische Abläufe. Roman Kienast ist aber willig und wird der Mannschaft mit seiner Cleverness gut tun», sagt Fünfstück. Gefordert sind vor allem Tore. In sieben der zehn bisherigen Saisonspiele erzielten die Wiler keinen Treffer.

Doch nicht nur Wil hat ein Problem mit dem Toreerzielen. Es treffen heute die beiden offensiv harmlosesten Teams der Liga aufeinander. Die Equipe von Trainer Marinko Jurendic ist ganz grundsätzlich enttäuschend in die Saison gestartet und musste sich schon früh von den Aufstiegsträumen verabschieden. Auswärts hat in dieser Saison noch kein Sieg resultiert. Zuletzt wurde aber Aufstiegsaspirant Xamax zu Hause mit 2:0 besiegt.

Mit Aarau kehren drei Spieler für 90 Minuten aufs Bergholz zurück, die vergangene Saison noch bei den Wilern unter Vertrag gestanden hatten: Steven Deana, Igor Nganga und Ivan Audino.

Simon Dudle