FC St.Gallen weiter im Pech - Adonis Ajeti fällt ungefähr zwei Monate aus

Nach dem Kreuzbandriss von Boris Babic gegen Luzern hat sich im Test gegen Schaffhausen nun auch noch Adonis Ajeti schwerer verletzt.

Christian Brägger
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Der FC St.Gallen muss für sechs bis acht Wochen auf Adonis Ajeti verzichten.

Der FC St.Gallen muss für sechs bis acht Wochen auf Adonis Ajeti verzichten.

Bild: PD

Die Woche bleibt trist für den FC St.Gallen. Am Dienstag ereilte ihn die Hiobsbotschaft mit der schweren Knieverletzung seines Stürmers Boris Babic, am Mittwoch folgte nun von Seite des Clubs das medizinische Bulletin über den Gesundheitszustand von Adonis Ajeti: Im Test gegen Schaffhausen (3:5) hat sich der 22-jährige Innenverteidiger - er musste den Platz vorzeitig und humpelnd verlassen - eine schwere Bänderverletzung im Knöchel zugezogen, wobei offenbar auch das Syndesmoseband in Mitleidenschaft gezogen wurde. Eine Operation ist zwar nicht notwendig, doch wird Ajeti voraussichtlich sechs bis acht Wochen ausfallen.

Und wie in Babics Fall hat die ganze Chose auch bei Ajeti eine «tragische Note». Seit Sommer 2017 steht er beim FC St.Gallen mit Ausnahme auf das Leihjahr mit Chiasso unter Vertrag und hat für die Ostschweizer auch wegen eines Achillessehnenrisses bislang kein einziges Pflichtspiel bestritten. Die Verletzungshistorie ist lang, doch in jüngster Zeit schien sich der Zwillingsbruder von Albian Ajeti sehr gut im System von Peter Zeidler zurechtzufinden: Adonis Ajeti kämpfte sich zuletzt dreimal ins Aufgebot des St.Galler Trainers und in der Hierarchie auf die Innenverteidigerposition Nummer vier vor.

Zeidler muss im Spitzenkampf improvisieren

Für den ausverkauften Spitzenkampf gegen die Young Boys muss Zeidler nun sein Aufgebot ziemlich überdenken. Neben Babic und Ajeti fehlt ihm der rotgesperrte Victor Ruiz, immerhin sollte der vom Luzern-Spiel angeschlagene Lukas Görtler einsatzbereit sein. 

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Christian Brägger