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FC ST.GALLEN: Sportchef Alain Sutter: "Mit Otero wäre der Neuanfang nicht möglich gewesen"

Just am Tag, an dem Alain Sutter seinen 50. Geburtstag feierte, stellte er den Publikumsaktionären in einer bewegenden Rede sein Verständnis der Arbeit als Sportchef vor. Im Fürstenlandsaal wurden seine Worte goutiert, die vor allem die Jugend und das Menschsein in den Vordergrund stellten. Später wich Sutter den Fragen um die Personalentscheide im Verein nicht aus.
Christian Brägger

Alain Sutter, unter Ihrer Führung wurde bereits der zweite personelle Entscheid von Tragweite gefällt. Warum trennt sich der FC St. Gallen von Marco Otero?

Das geschieht im Sinne eines Neuanfangs. Wir wollten im Future Champs Ostschweiz ein Zeichen setzen. Es gibt eine neue Führung, einen neuen Sportchef. FCO wird mir unterstellt sein, darum haben wir so entschieden, zumal der technische Leiter im Nachwuchs eine ganz wichtige Position sein wird. Er muss unsere Philosophie mittragen – ich will damit aber nicht sagen, dass Marco ­Otero das nicht gekonnt hätte.

Wäre der Neuanfang mit Marco Otero nicht möglich gewesen?

Ich will seine Person eigentlich nicht in den Vordergrund rücken und auch die Vergangenheit will ich nicht beurteilen: Mit ihm wäre der Neuanfang nicht möglich gewesen, weil er schon zu lange dabei ist und somit eine Geschichte mitbringt. Wir aber wollten ein Zeichen des Neuanfangs setzen. Es hat letztlich ein Evaluierungsprozess stattgefunden, der nun gegen Otero ausgefallen ist.

Hat das Trainingslager den Entscheid beschleunigt? Otero war ja dort als Assistenztrainer zugegen.

Nein. Das hatte keinen Einfluss, das Trainingslager lief losgelöst. Ich möchte nicht, dass der Eindruck entsteht, Otero habe sich einen Fauxpas geleistet. Dasselbe war bei der Position des Talentmanagers Kristijan Djordjevic der Fall. Das war damals ein Entscheid für die Zukunft, weil wir mit Marcel Herzog einen psychologisch geschulten Mann im Verein haben. Und diese Komponente bei der Entwicklung der Kinder einen wichtigen Stellenwert bei mir einnimmt.

Mit Ferruccio Vanin ist noch ein weiterer umstrittener Protagonist im Amt. Wird er dieses weiter ausführen?

Über Personalien rede ich nicht. Vanin ist zudem mehr administrativ tätig.

Simon Storm soll überdies als Physiotherapeut zurückkommen.

Es wurde ersichtlich, dass ein guter Mann von Bord gegangen ist, den wir sehr gerne zurückhätten. Simon Storm kennt unseren Wunsch.

Wieso wurde der Konditionstrainer Körner freigestellt?

Es ging darum, im Staff einen neuen Impuls zu setzen. Jede Rochade bringt eine neue Dynamik ins Gefüge. Ich war der Meinung, das war notwendig.

Haben die Trennungen mit Spielerberater Blasucci zu tun?

Nein. Er spielt keine Rolle.

Interview: Christian Brägger

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