FC St.Gallen
Der FCSG verliert den Videoanalysten Eduard Schmidt – auch er geht in die 2. Bundesliga

Der 27-jährige Deutsche wechselt nach zwei Jahren in St.Gallen zum 2.-Bundesligaklub Paderborn.

Patricia Loher
Merken
Drucken
Teilen
Eduard Schmidt im Kybunpark.

Eduard Schmidt im Kybunpark.

Watson

Via soziale Medien hat sich Eduard Schmidt am Dienstag verabschiedet: «Der FC St.Gallen hat mir die Chance gegeben, mich im Profifussball zu beweisen und zu etablieren. Dafür werde ich dem Verein und den Verantwortlichen immer von ganzem Herzen dankbar sein.»

David Gadze, Mediensprecher des FC St.Gallen, sagt: «Eddie Schmidt ist mit dem Wunsch an die Verantwortlichen herangetreten, den Klub wechseln zu dürfen. Diesem Wunsch haben wir entsprochen.»

Ausgeprägte Data- und Videoanalysen

Schmidt hat sich in den vergangenen zwei Jahren in St.Gallen mit ausgeprägten Data- und Videoanalysen einen Namen gemacht. Gegenüber dem Onlineportal Watson sagte er einst: «Ich schaffe einen Teil der Grundvoraussetzungen dafür, dass die Spieler unsere Spielidee auf dem Platz umsetzen können. Die Analyse hilft ihnen dabei, auf dem Feld das zu tun, was sie am besten können.»

Ein Stückweit sei es die Aufgabe des Analysten, das Auge des Trainers zu sein. Vor seiner Zeit in St.Gallen arbeitete Schmidt für ein Videoanalyse-Unternehmen und war so in Kontakt mit den Ostschweizern. Peter Zeidler setzte sich schliesslich für eine Verpflichtung von Schmidt ein. «Wir haben die gleiche Vorstellung von der Art und Weise, Fussball zu spielen», so Schmidt gegenüber Watson.

Ein ähnlicher Spielstil

Laut dem «Westfalen-Blatt» wurde Paderborn auf Schmidt aufmerksam aufgrund der Tatsache, dass der offensive und aggressive Spielstil der St.Galler dem der Deutschen sehr ähnelt. Paderborn hat die vergangene Saison in der 2. Bundesliga auf Rang neun abgeschlossen.

Am Dienstag wurde zudem offiziell bekannt, dass sich St.Gallens Aussenverteidiger Miro Muheim ebenfalls für einen Wechsel in die 2. Bundesliga entschieden hat. Der 23-Jährige spielt künftig für den Hamburger SV.