FC ST.: «Zu wenig, viel zu wenig»

Gallen Der Rückrundenstart in Vaduz war durchzogen, immerhin ist die Verletztenliste nicht länger geworden.

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Albian Ajeti und Kofi Schulz haben in Vaduz keine schweren Verletzungen davongetragen. Schulz litt unter Fussproblemen und konnte die Partie nicht zu Ende spielen. Laut den Verantwortlichen handelt es sich lediglich um eine kleinere Blessur. Ajeti, der in der ersten Halbzeit das 1:0 erzielte und wenig später nach einem Rencontre zu Boden ging, blieb einige Sekunden benommen liegen. Alles sei nur halb so schlimm, sagte Ajeti nach dem Spiel, eine Gehirnerschütterung konnte schon bald ausgeschlossen werden. Vielmehr beschäftigte St. Gallens Stürmer, dass es einmal mehr nicht gelungen war, Vaduz zu besiegen. «Das ist zu wenig, viel zu wenig. Wir hätten zur Pause deutlicher führen müssen», sagte er nach dem 1:1. Man habe viel investiert und den Gegner kontrolliert. «Dann schlafen wir eine Sekunde und werden eiskalt bestraft.»

Sechs Tore in fünf Spielen gegen St. Gallen

Nach einer starken ersten Halbzeit, in der Ajeti nebst Tranquillo Barnetta St. Gallens bester Spieler war, liessen die Ostschweizer in der zweiten Hälfte nach. So erzielte Moreno Costanzo in der 82. Minute den Ausgleich. In den vergangenen fünf Begegnungen mit seinem früheren Club St. Gallen hat Costanzo nun schon sechsmal getroffen. Vaduz verdiente sich den Ausgleich mit einer Steigerung nach der Pause. «Wir mussten einfach alles anders machen als in der ersten Halbzeit», so Costanzo.

Während die Liechtensteiner am nächsten Sonntag zum FC Sion reisen, empfängt das sechstklassierte St. Gallen ebenfalls am Sonntag Lausanne. Die Waadtländer sind mit drei Punkten Rückstand auf die Ostschweizer ihr Tabellennachbar. (pl)