FC St. Gallen mit guten Erinnerungen

FUSSBALL. Die Young Boys haben kräftig investiert, um für Basel endlich ein ernsthafter Herausforderer zu sein. Doch nach den ersten zwei Spielen und zwei Unentschieden in der Super League und dem 1:3 in der Qualifikation zur Champions League gegen Monaco ist die Stimmung in Bern gedämpft.

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FUSSBALL. Die Young Boys haben kräftig investiert, um für Basel endlich ein ernsthafter Herausforderer zu sein. Doch nach den ersten zwei Spielen und zwei Unentschieden in der Super League und dem 1:3 in der Qualifikation zur Champions League gegen Monaco ist die Stimmung in Bern gedämpft. Will die Mannschaft der Unruhe entgegenwirken, muss sie morgen in St. Gallen gewinnen.

Die Ostschweizer sind mit einem 2:0 zu Hause gegen Lugano und einem 0:1 in Sitten in die Saison gestartet. Das Spiel morgen in der AFG Arena nehmen sie mit der Gewissheit in Angriff, die Young Boys am 11. April zu Hause mit 3:1 besiegt zu haben – es war für die Berner die erste Niederlage nach 13 Spielen.

Weiterhin ohne Russo

Die St. Galler müssen erneut auf Innenverteidiger Daniele Russo verzichten, der unter einer Entzündung des Knochenansatzes am Steissbein leidet. Auch Geoffrey Tréand fällt aus. Der Franzose zog sich in Sitten eine Überdehnung des Innenbandes im linken Knie zu. Pascal Thrier, der nach einem Schlag auf eine frühere Verletzung zuletzt ebenfalls ausfiel, trainiert wieder mit.

Weil sich St. Gallen gegen ein lange überlegenes Sion gut gewehrt hat und am Ende wegen eines umstrittenen Penalties verlor, dürfte Trainer Jeff Saibene seine Mannschaft kaum verändern. Möglich aber scheint, dass Dejan Janjatovic, der im Wallis keinen guten Tag einzog, durch Marco Mathys ersetzt wird.

Die frühe Anspielzeit

Dass am Nationalfeiertag um 15 Uhr Partien angesetzt wurden, hat Fragen aufgeworfen. Aufgrund der TV-Verträge war es nicht möglich, eine ganze Runde am Sonntag auszutragen. Festgehalten ist, dass jeweils am Samstag zwei und am Sonntag drei Partien gespielt werden müssen. Hinzu kommt, dass einige Teams international engagiert sind, ihnen stehen zwischen den Spielen mindestens zwei Ruhetage zu. Mit der frühen Anspielzeit soll vermieden werden, dass die Partien mit Bundesfeiern kollidieren. Möglich ist diese Anspielzeit aber nur, weil Geschäfte wie die Shopping Arena geschlossen bleiben. (pl)