FC St. Gallen im Spitzenspiel ohne Tréand

FUSSBALL. Leader FC Zürich und das drittklassierte St. Gallen bestreiten morgen ab 16 Uhr im Letzigrund das Spitzenspiel der 13. Runde. Dabei fehlt den Ostschweizern Geoffrey Tréand, der nach der vierten Verwarnung eine Spielsperre absitzen muss.

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FUSSBALL. Leader FC Zürich und das drittklassierte St. Gallen bestreiten morgen ab 16 Uhr im Letzigrund das Spitzenspiel der 13. Runde. Dabei fehlt den Ostschweizern Geoffrey Tréand, der nach der vierten Verwarnung eine Spielsperre absitzen muss.

Die Mannschaft von Trainer Jeff Saibene ist in der Meisterschaft seit fünf Runden unbesiegt. Die bis anhin letzte Niederlage kassierten die St. Galler Ende August beim 0:2 zu Hause gegen den morgigen Gegner aus Zürich. Seither haben sich die Ostschweizer defensiv stabilisiert. Hinzu kommt, dass sie seit der Heimniederlage gegen die Zürcher in jedem Spiel mindestens zweimal trafen.

«Da wächst etwas zusammen»

Die Mannschaft hat sich im Kollektiv gesteigert, aber vor allem seit der Hereinnahme des Brasilianers Everton im zentralen Mittelfeld befindet sie sich auch im Gleichgewicht. «Ich war lange auf der Suche nach der richtigen Mischung», so Saibene. «Im Cupspiel gegen Le Mont aber dachte ich mir: So, jetzt habe ich sie gefunden. Ich sah, dass da etwas zusammenwächst.» Morgen allerdings sieht sich der Trainer gezwungen, sein zuletzt so gut harmonierendes Gefüge zu verändern: Roberto Rodriguez, Marco Aratore oder Ermir Lenjani könnten den gesperrten Tréand ersetzen. Weiterhin fehlt Philippe Montandon. Wieder im Training ist Nisso Kapiloto. Der Israeli, der sich Anfang September nach einem Sehnenriss am Unterarm operieren lassen musste, wird dieses Wochenende in St. Gallens Nachwuchsequipe eingesetzt.

Zürich ohne Heimniederlage

Zürich ist als einziges Team in der Super League zu Hause noch unbesiegt. Gegen die Ostschweizer haben die Zürcher allerdings von den vergangenen vier Heimspielen keines gewonnen. Der Leader ist gestern von seinem Europa-League-Spiel in Villarreal zurückgekehrt. Saibene rechnet nicht damit, dass die Partie und das 1:4 bei den Zürchern Spuren hinterlässt. Seine eigene Mannschaft habe, mit einer Ausnahme, nach einem Europacup-Spiel nie eine Partie verloren. Und: «Der FC Zürich ist aktuell die beste Mannschaft der Super League», so Saibene. (pl)

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