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FC Kreuzlingen macht wenig aus seiner Favoritenrolle

FUSSBALL. Der FC Kreuzlingen war, nach drei Siegen in Folge, zu Gast bei Aufsteiger Uzwil. Der FCK konnte nicht überzeugen und verlor verdient mit 0:2. Den Grundstein zur letztlich klaren Niederlage setzte Kreuzlingen bereits in der ersten Hälfte.
Bruno Brütsch

FUSSBALL. Der FC Kreuzlingen war, nach drei Siegen in Folge, zu Gast bei Aufsteiger Uzwil. Der FCK konnte nicht überzeugen und verlor verdient mit 0:2. Den Grundstein zur letztlich klaren Niederlage setzte Kreuzlingen bereits in der ersten Hälfte. Da haben die als Favoriten angereisten Seebuben so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man vermeiden müsste. Angefangen von einer unsicheren Abwehr über ein Mittelfeld, das keinerlei Impulse in spielerischer Hinsicht setzen konnte, bis hin zur einzigen Sturmspitze, die im Niemandsland stand. Und wenn dann noch die grosse Mehrheit der Zweikämpfe verlorengeht, dann verkommt der eigene Anspruch, so lange als möglich in der Spitzengruppe mitzumischen, endgültig zur Makulatur.

Auf allen Linien überfordert

Kreuzlingen startete denkbar schlecht in die Partie. Schon nach fünf Minuten musste Verteidiger Ferrone beide Hände zu Hilfe nehmen, als Angreifer David Levi nach einem scharfen Zuspiel seines Partners Dave Obrist freie Schussbahn aufs FCK-Tor hatte. Grosszügig übersah der Unparteiische diese regelwidrige Intervention. Während sich die Thurgauer in der Folge mit dem schnellen und raumgreifenden Angriffsfussball der St. Galler immer wieder schwer taten, fiel der erste Treffer dann doch etwas überraschend nach einem Eckball. Dave Obrist reagierte nach einer missglückten Kopfballabwehr in der FCK-Verteidigung am schnellsten und erzielte aus der Drehung den überfälligen Führungstreffer (21.). Uzwil, das auch danach die Thurgauer unter Dauerdruck setzte, kam noch vor der Pause zum zweiten Treffer. Erneut setzte sich Obrist im Laufduell gegen die matte Kreuzlinger Verteidigung durch und legte den Ball uneigennützig für Levi auf, der nur noch einzuschieben brauchte (41.).

Heilsamer Schock vor Derby?

Und Kreuzlingen, das nach drei Siegen mit so viel Hoffnung nach Uzwil gereist war? Nur ein einziger strammer Abschluss durch Fabian Wilhelmsen – da zeigte die Stadionuhr bereits die 89. Minute. Da fehlte für einmal nicht nur das Glück. Genau genommen war jeder Kreuzlinger seinem direkten Gegenspieler unterlegen.

Bereits unter der Woche leitet der neue Trainer Vlado Nogic das erste Training und muss sein Team sofort auf das Derby gegen Frauenfeld einstellen. In jüngster Vergangenheit wuchs der FCK genau in solchen Partien über sich hinaus.

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