FC Hausen verzichtet auf finanzielle Geste

FUSSBALL. Das Cupspiel des FC St. Gallen in Hausen am Albis vor zwei Wochen hinterliess nur glückliche Gesichter. Beim 9:0-Sieger St. Gallen sowieso, aber auch bei den Verlierern aus Zürich, die ein grosses Fussballfest erlebt hatten.

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FUSSBALL. Das Cupspiel des FC St. Gallen in Hausen am Albis vor zwei Wochen hinterliess nur glückliche Gesichter. Beim 9:0-Sieger St. Gallen sowieso, aber auch bei den Verlierern aus Zürich, die ein grosses Fussballfest erlebt hatten. Eine Sache aber hatte im Vorfeld zu reden gegeben: Offenbar hatten sich einige St. Galler Anhänger beim 3.-Liga-Club beklagt, dass die Eintrittspreise mit 25 Franken zu hoch seien. Man werde die Ordnungskräfte auf Trab halten, soll in einem Mail gestanden haben. Hausen senkte aus Angst vor wütenden Anhängern die Preise auf 20 Franken. St. Gallens Präsident Dölf Früh erklärte darauf im «Tagesanzeiger», dass man über eine finanzielle Geste an den Verein nachdenke.

Tatsächlich haben sich Verantwortliche des FC St. Gallen nach dem Cupspiel noch einmal mit den Organisatoren des FC Hausen getroffen, sagt Früh auf Anfrage. Eine Zahlung sei jedoch vom 3.-Liga-Verein nicht erwartet worden. Dies bestätigt FC-Hausen-Präsident Fritz Meili. «Wir haben Gewinn gemacht und die St. Galler Fans haben sich sehr positiv verhalten.» Deshalb sei ein finanzieller Zustupf seitens des FC St. Gallen kein Thema für ihn gewesen. (rst)