FC Gossau im Aufstiegskampf

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FussballNur 68 Stunden nach der 0:1-Auswärtsniederlage empfängt der FC Gossau heute um 16 Uhr auf der Sportanlage Buechenwald den FC Münsingen zum Rückspiel in der ersten Runde der Aufstiegspoule zur Promotion League. Das Team von Trainer Giuseppe Gambino benötigt einen Sieg mit mindestens zwei Toren Differenz, um die zweite Runde zu erreichen. Die Aufgabe gegen die körperlich robusten Berner ist anspruchsvoll, aber mit einer Leistungssteigerung im Vergleich zum Hinspiel scheint die Qualifikation möglich.

Ein alter Bekannter auf der Trainerbank

Für Gossaus Trainer waren verschiedene Faktoren für die Niederlage in Münsingen verantwortlich: «Vor allem haben wir uns selbst besiegt. Beim Gegentor sahen wir in der Defensive sehr schlecht aus, und vorab in der zweiten Halbzeit ist es uns nicht gelungen, Lücken in die Abwehrreihe der Berner zu reissen. In unserem Angriffsspiel waren wir zu wenig zwingend und einfallsreich und agierten überdies zu vorsichtig. Im und um den gegnerischen Strafraum waren wir fast immer in Unterzahl. Aber wir können dies besser».

Im Hinspiel war das in der 32. Saison vom ehemaligen St. Galler Verteidiger Kurt Feuz betreute Münsingen vor allem zweikampfstärker und in der Luft überlegen. Die Gossauer Spieler gewannen insgesamt nur ganz wenige Kopfballvergleiche und konnten spielerische Vorteile, die bisweilen erkennbar waren, nicht zur Geltung bringen.

Mittelfeldmotor fehlt

Bei Münsingen fehlen der gefährliche und wirblige Offensivspieler Sandro Christen gesperrt und Goalie Patrick Karrer. Gambino muss neben den Langzeitverletzten Daniel Bruggmann und Enzo Todisco neu auch auf den gesperrten Mittelfeldmotor Florian Steiger verzichten: «Diese Sperre schmerzt sehr», sagt Gambino, «aber wir haben in dieser Saison schon bewiesen, dass wir auch Ausfälle wichtiger Spieler wettmachen können.»

Die Gossauer Spieler und Trainer wissen, dass sie ihre absolute Topleistung bringen müssen, um über die Hürde Münsingen hinwegzukommen. (do)