FC Frauenfeld mit Ladehemmungen

FUSSBALL. Selten einmal sahen die Zuschauer auf der Frauenfelder Allmend ein Heimteam, das so spielbestimmend war. Leider sündigten die Spieler im Abschluss und mussten sich mit einem 1:1 gegen Rüti begnügen.

Urs Schmied
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FUSSBALL. Selten einmal sahen die Zuschauer auf der Frauenfelder Allmend ein Heimteam, das so spielbestimmend war. Leider sündigten die Spieler im Abschluss und mussten sich mit einem 1:1 gegen Rüti begnügen.

Beide Teams bekundeten zu Beginn des Spiels Mühe mit der nassen Unterlage, die erste Phase der Partie war sehr ausgeglichen. Nach einer Viertelstunde übernahmen die Frauenfelder dann das Spieldiktat und kamen zu einigen guten Abschlussmöglichkeiten, scheiterten aber immer wieder am gegnerischen Torwart. Rüti stand sehr tief und verteidigte mit Mann und Maus. Mit der einzigen nennenswerten Aktion in der ersten Halbzeit ging Rüti entgegen des Spielverlaufes in Führung, Milano verwertete den Rückpass.

Frauenfeld hatte weiterhin gefühlte 75 Prozent Ballbesitz, die Aktionen hatten aber vielfach zu wenig Tempo. Zudem war die Laufbereitschaft eher ungenügend. Bei einem der vielen Abschlussversuche verletzte sich Kälin auch noch, so ging es mit einem unglücklichen Rückstand in die Pause. Die Pausenpredigt des sichtlich unzufriedenen Trainers Cerrone liess die Wände der Kleinen Allmend beben. Die Ansprache des Trainers schien gewirkt zu haben, die Frauenfelder machten in der zweiten Halbzeit sofort Tempo und kamen im nun strömenden Regen zu Möglichkeiten. Coutinho entwischte nach 50 Minuten der Rütemer Abwehr, Musaj verwertete seinen Rückpass abgeklärt zum längst verdienten Ausgleich. Rüti konzentrierte sich ausschliesslich auf das Konterspiel, ohne ihre beiden Topspieler, den Gebrüdern Syla, wirkten sie aber über weite Strecken der Partie sehr harmlos. Die Frauenfelder Abschlussschwäche blieb weiterhin bestehen, beste Möglichkeiten wurden ausgelassen.

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