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FC Basel plant die Zukunft ohne Urs Fischer

Fussball Die neue Führung des FC Basel hat nicht lange mit dem ersten Entscheid gewartet: Drei Tage nach der ausserordentlichen Generalversammlung gab sie die Trennung von Coach Urs Fischer per Saisonende bekannt.

Fischer war zwei Jahre Trainer in Basel. Der Zürcher hat in diesen zwei Saisons die Pflicht knapp erfüllt. Er wird in diesen Wochen zum zweiten Mal Meister, erreichte einmal die Champions League und überwinterte einmal im Europacup. Sollte er am 25. Mai im Cupfinal gegen den FC Sion siegen, hat er zudem immerhin einen Wettbewerb gewonnen, in dem seine Vorgänger Murat Yakin und Paulo Sousa vier Mal in Folge gescheitert waren. Doch trotz dieses sportlichen Erfolgs ist für die neue Führung um Präsident Bernhard Burgener und Sportchef Marco Streller der Zeitpunkt einer Neuausrichtung gekommen.

Es geht vor allem darum, dass sie es Fischer offenbar nicht ­zutrauen, der richtige Trainer für die Neuausrichtung zu sein. Streller jedenfalls lässt sich in der ­Mitteilung des Clubs wie folgt ­zitieren: «Zu unserem klaren ­Bekenntnis zur Region Basel gehören die Förderung eigener Junioren und die Integration junger Spieler in die erste Mannschaft. Wir wollen wieder mehr Identifikation schaffen und auch eine ­attraktive Spielkultur fördern.» Letztere blieb in den Augen der Zuschauer zuletzt vermehrt auf der Strecke. (sda)

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