Valon Fazliu bleibt dem FC Wil erhalten – Gegner Kriens muss im Aufstiegsrennen ohne Nico Siegrist auskommen

In der Challenge League gastiert der SC Kriens am Samstag um 20.30 Uhr beim FC Wil. Bei den Innerschweizern herrscht nach dem Abgang des treffsicheren Offensivspielers Siegrist Unruhe.

Gianluca Lombardi
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Wils Valon Fazliu (links) verlängerte vorzeitig.

Wils Valon Fazliu (links) verlängerte vorzeitig.

Bild: Gianluca Lombardi

Nach dem 1:4 gegen die Grasshoppers möchte der FC Wil eine Reaktion zeigen. Dies gelang schon nach der Auswärtsniederlage in Aarau, als in der Folge Winterthur mit 3:1 bezwungen wurde. Die Ausgangslage ist dieses Mal aber eine andere. Die Niederlage gegen GC war keineswegs zwingend, schon gar nicht in dieser Höhe. Mit einer kämpferischen Leistung hielten die Wiler den Rekordmeister lange in Schach. Erst ab der 70. Minute spielten die Zürcher ihre Klasse aus.

Mit dem SC Kriens wartet auf die Wiler ein Gegner, der zwar in der Gesamtheit seines Kaders weniger Qualität hat als GC, aber in dieser Saison einen ausgezeichneten Fussball spielt. Deshalb stehen die Zentralschweizer derzeit berechtigt auf Rang vier der Challenge League. Der Barrageplatz ist nach wir vor in Reichweite.

Der Wechsel erfolgt vor dem Saisonende

Ein wenig Unruhe gab es zuletzt um Nico Siegrist. Der brandgefährliche Stürmer des SC Kriens hat den Verein per 30. Juni verlassen und wechselte zum SC Cham. Vor allem, weil er die Saison nicht mehr mit den Luzernern beenden wird, musste er sich einiges an Kritik gefallen lassen. Es wird sich weisen, ob der treffsichere Offensivspieler Kriens im Aufstiegsrennen fehlen wird.

Beim FC Wil verlängerte derweil der formstarke Mittelfeldspieler Valon Fazliu seinen Vertrag um zwei weitere Jahre. Diese Meldung vermag zu überraschen, weil Fazliu auf seiner Position zu den besten in der Challenge League gehört. Damit legen die Wiler einen wichtigen Grundstein für die kommende Saison. Im Bergholz wieder mit dabei sein wird Philipp Muntwiler. Der Wiler Leitwolf kehrt nach seiner Gelbsperre zurück in das Kader.

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Ralf Streule