Favoritensiege am Klausturnier

Das Klaus-Korbballturnier lockte bei seiner 39. Austragung rund 600 Spieler nach Arbon. Moosseedorf und Altnau gewinnen den Titel in den Elitekategorien.

Christoph Lehner
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Am Klaus-Korbballturnier gab es spannende und intensive Spiele. (Bild: cl)

Am Klaus-Korbballturnier gab es spannende und intensive Spiele. (Bild: cl)

KORBBALL. Der Grossanlass verlief ohne grössere Zwischenfälle und der veranstaltende STV Arbon zieht ein durchwegs positives Fazit. Dem Publikum wurden spannende und intensive Korbballspiele geboten. Alleine an einem Spieltag fielen in rund 130 Partien 1263 Körbe.

Altnau holt fünften Titel in Serie

In der vergangen Nationalliga-Saison noch nahe beisammen, konnte Altnau am Klausturnier seinen Rivalen aus Kreuzlingen erneut auf die Plätze verweisen. Vielmehr waren es die aufstrebenden Kantonsrivalen der Korbballgemeinschaft Neukirch-Roggwil, welche den Favoriten am ehesten Paroli bieten konnten.

Bereits das Vorrundenduell verlief äusserst umkämpft und spektakulär. Gleich beide Teams trafen in den letzten Spielsekunden von der Mittellinie. Der Schiedsrichter war gefordert und dennoch begeistert: «Solche Spiele pfeife ich am liebsten», meint er rückblickend.

Im Final dann die Neuauflage des Duells, welches bis zur Pause erneut ausgeglichen verlief. In der zweiten Halbzeit zeigten sich dann die Oberklassigen doch souveräner. Vor allem dank ihrer Treffsicherheit sicherten sich die Altnauer schliesslich doch noch einen klaren Sieg und den fünften Titel in Serie.

Moosseedorf gewinnt Pokal

Die Ehre der angereisten Berner Korbballteams gegen die stark vertretenen Thurgauer retteten die Korbballerinnen aus Moosseedorf. Die Favoritinnen und Liga-Zweiten setzten sich gegen die Konkurrenz durch, die vor allem aus Zihlschlacht kam (Ränge 2–4). Somit bleibt wenigstens ein Arboner Klaus-Pokal im Kanton Bern, nachdem die Titelverteidigerinnen aus Täuffelen nicht angetreten waren.

Erfolgreiches Mixed-Turnier

Das «Sie & Er»-Plauschturnier lockte viele Spielerinnen und Spieler an. Das Organisationskomitee um Adrian Käppeli hofft, dass sich diese neue Kategorie als ein Höhepunkt unter vielen etablieren wird.