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FAUSTBALL: Tabellenführung trotz Niederlage

Wigoltingen kassierte in der Nationalliga A gegen den STV Oberentfelden eine Niederlage. Trotzdem verbleibt der amtierende Schweizer Meister an der Tabellenspitze.
Yannik Signer
Der Wigoltinger Ueli Rebsamen punktet erfolgreich für sein Team. (Bild: Mario Gaccioli)

Der Wigoltinger Ueli Rebsamen punktet erfolgreich für sein Team. (Bild: Mario Gaccioli)

Yannik Signer

sport@thurgauerzeitung.ch

Obwohl die beiden Tabellenschlusslichter zu Gast in der ­Wigoltinger Heimrunde waren, setzte es die zwei erwarteten ­Siege nicht ab. Wigoltingen musste sich überraschenderweise gegen Oberentfelden geschlagen geben.

Wie am Samstag zuvor bei der ersten Runde vor heimischem Publikum, wehte auch dieses Mal ein lästiger Wind. In einer ungewohnten Startaufstellung begannen die Thurgauer die Partie auf der benachteiligten Seite mit Gegenwind. Nichtsdestotrotz versuchten sie das Zepter des Spiels von Beginn weg an sich zu reissen. Im ersten Satz konnte Wigoltingen bis zum Stand von 6:6 noch sehr gut mit Oberentfelden mithalten, ehe die Aargauer mit drei Punkten in Serie auf 9:6 davonziehen konnten. Doch die Kehrtwende liess nach dem Time-out nicht lange auf sich warten. Mit einer Serie von fünf Punkten in Folge entschieden die Thurgauer den ersten Satz für sich.

Der zweite Satz begann ganz nach Wünschen des Titelverteidigers. Mit einem Polster von fünf Punkten in Serie zu Beginn des Satzes entschieden die Wigoltinger auch Satz 2 für sich.

Die Stimmung war stets angespannt

Überraschenderweise passte dann aber ab dem dritten Satz nicht mehr viel zusammen. Das Heimteam hatte sichtlich mehr Mühe im Aufbau, da der Wind sich kein bisschen legte. Dies wirkte sich vor allem auf die Stimmung der Thurgauer aus, welche über die ganze Partie etwas angespannt war. Trotz 4:0-Führung im vierten Spielabschnitt konnte das Team von Trainer Raphael Michel nicht reüssieren. Es überliess dem Gegner in den Sätzen 3 bis 5 die Oberhand. So schafften die Aargauer die fast unglaubliche Wende zum 3:2-Spielgewinn.

Die Erwartungshaltung von Trainer Michel vor der zweiten Partie war mehr Stimmung und ein abgeklärteres Spiel. Einzig in der Defensive gab es gegenüber der ersten Partie einen Wechsel in der Startaufstellung. Zudem wurden die Rollen im Angriff ­anders verteilt, was den Wigoltingern im ersten Spiel zum Verhängnis wurde. Die gesetzten Erwartungen von Michel wurden dann auch umgesetzt. Obwohl die Wigoltinger wieder auf der benachteiligten Seite beginnen mussten, waren sie von Anfang an sehr konzentriert und spielbestimmend. Dies aber auch dank mehrerer Eigenfehler auf Seiten der Aargauer, welche einen klaren ersten Durchgang mit 11:4 hinnehmen mussten. Auch im zweiten Satz liessen die Thurgauer nichts anbrennen. Beim Stand von 2:0 für Vordemwald gelang Wigoltingen eine unglaubliche Serie von acht Punkten in Folge. Ein umstrittener Entscheid des Schiedsrichters liess das Heimteam anschliessend aber kurz aus dem Konzept bringen. Routiniert gelang ihnen jedoch wenig später durch einen Servicewinner von Nationalspieler Ueli Rebsamen der Satzgewinn von 11:7.

Nicht nochmals dieselben Fehler machen

Im Gegensatz zum ersten Spiel gegen Oberentfelden wollte sich Wigoltingen diesmal keine Blösse mehr geben und den Sack zumachen. Dies gelang mit sehenswerten Abwehraktionen, präzisen Zuspielen und effizienten Abschlüssen. Dem Spielverlauf entsprechend wurde das Spiel mit einem Eigenfehler der Aargauer beendet. Somit bleibt Vordemwald zwei Runden vor Schluss weiterhin abgeschlagen am Tabellenende.

Die Thurgauer gehen nun mit der Tabellenführung in die Sommerpause. Weitergeführt wird die Meisterschaft am 19. August. Bis dahin steht das Saisonhighlight, der Championscup, am nächsten Wochenende auf dem Programm. Danach geniessen die Thurgauer eine Pause.

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