FAUSTBALL: Lauter Niederlagen für Rickenbach-Wilen

Eine unerwartete Nullrunde setzt den Liganeuling schon früh unter Abstiegsdruck.

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Mit dem Saisonziel Ligaerhalt vor Augen startete Aufsteiger Rickenbach-Wilen in die NLA-Hallensaison. Vier Partien standen innert zwei Tagen auf dem Programm. In Oberentfelden hatten die Thurgauer zunächst gegen Elgg-Ettenhausen und den Gastgeber anzutreten. Am Siegeswillen hat es bei Rickenbach-Wilen nicht gefehlt. Elgg-Ettenhausen musste für den ersten Satzgewinn nämlich über die Verlängerung. Doch machte sich bei RiWi Nervosität und Unsicherheit breit. Dies führte zu Eigenfehlern und schliesslich zur deutlichen 0:3-Niederlage.

Mit einer Serie von unerzwungenen Fehlern eröffneten die Hinterthurgauer die Begegnung mit Oberentfelden, das ebenfalls als Abstiegskandidat gehandelt wird. Obwohl der Kampfgeist bis zum Spielende ­erkennbar war, gelang es den Rickenbachern nicht, die Blockade zu lösen und das Spiel zu beruhigen. Ein weiteres 0:3 war das brutale Verdikt.

Am zweiten Tag warteten mit Widnau und Wigoltingen zwei Spitzenteams auf Rickenbach-Wilen, das nun sichtlich lockerer wirkte. Die Gegner waren aber zu stark und liessen sich vom Liganeuling nicht überraschen. Mit zwei weiteren 0:3-Niederlagen war die Nullrunde für RiWi Tatsache, die Enttäuschung riesig. Der Aufsteiger steckt schon mitten im Abstiegskampf. Trainer Simon Forrer sieht aber auch Positives: «Die Resultate stimmen natürlich nicht. Ich habe aber am zweiten Tag schon Fortschritte gesehen.» Der Hauptgrund für die Niederlagen sei die Blockade in den Köpfen der Spieler. (brä)

Rickenbach-Wilen

P. Jung, S. Stäbler, Hagmann, S. Jung, Holenstein, C. Stäbler, Gantenbein.