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FAUSTBALL: Ganz oben - ganz unten

Mit zwei Siegen in der vorletzten NLA-Runde sichert sich Titelverteidiger Wigoltingen vorzeitig die Teilnahme am diesjährigen Final-Event. Bei den Frauen fällt Kreuzlingen auf einen Barrage-Platz zurück.
Ueli Rebsamen und seine Wigoltinger Teamkollegen hatten in der siebten Runde zu beissen. (Bild: Mario Gaccioli (Wigoltingen, 24. Juni 2017))

Ueli Rebsamen und seine Wigoltinger Teamkollegen hatten in der siebten Runde zu beissen. (Bild: Mario Gaccioli (Wigoltingen, 24. Juni 2017))

Nach der achtwöchigen Meisterschaftspause fand Mitfavorit Wigoltingen auf Anhieb zu seiner Form zurück. Er sicherte sich vorzeitig seinen Platz unter den besten vier Teams, die am 9. September in Jona den Meisterschafts- final austragen. Zunächst setzte sich der Titelverteidiger gegen Gastgeber Elgg-Ettenhausen 3:0 durch, musste dann aber beim 3:2 gegen Jona über die volle Distanz.

Mit einer Umstellung in der Defensive starteten die Wigoltinger in die Partie gegen Elgg-Ettenhausen. Der frühere Nationalspieler Martin Dünner wurde in der siebten NLA-Runde für einmal geschont. Dass es aber keine Rolle spielt, wer beim Schweizer Meister auf dem Feld steht, zeigte sich fortan. Im ersten Satz lag Wigoltingen zwar bis zum Stand von 9:9 immer zurück, verbuchte dann aber die beiden letzten Punkte zum ersten Satzgewinn. Der zweite Satz war mit 11:3 eine leichte Beute. Im dritten Durchgang musste der Favorit nochmals beissen, doch setzte er sich abermals 11:9 durch.

Kämpferische Leistung gegen unbequemes Jona

Ganz anders verlief die zweite Partie gegen Jona. Mit der Rückkehr von Romano Colombi verfügten die St. Galler wieder über mehr Druck im Angriff. Doch davon liessen sich die Wigoltinger nicht beeindrucken. Mit 11:6 und 11:2 gewannen sie die ersten zwei Sätze. Es schien, als würde es wieder ein schnelles 3:0 geben. Doch Jona stellte den Titelverteidiger vor massive Probleme. Die St. Galler holten sich Satz drei mit 11:9. Die Stimmung bei Wigoltingen war nun angespannt.

Ein Wechsel in der Defensive von Berger auf Iseli sollte wieder für Ruhe sorgen. Wie der dritte war auch der vierte Durchgang an Spannung kaum zu überbieten. Beim Stand von 8:6 lag Wigoltingen voraus. Doch Jona zeigte sich erneut sehr kämpferisch und erspielte sich wie im Satz zuvor drei Punkte in Serie und damit die erstmalige Führung im vierten Durchgang. Wigoltingen konterte mit zwei Punkten und dem ersten Matchball. Doch konnten sie diesen nicht verwerten und kassierten anschliessend den Satzausgleich. Im Entscheidungssatz liess Wigoltingen mit 11:3 wieder nichts mehr anbrennen und verteidigte damit seine Leaderposition.

Aufsteiger Kreuzlingen muss in die Barrage

Neben dem Qualifikationssieg wurde am letzten NLA-Spieltag der Frauen auch entschieden, welches Team den Gang in die Barrage antreten muss. Während der ersten vier Runden hat es stets danach ausgesehen, als ob Diepoldsau in den sauren Apfel beissen müsste. Doch das Team von Nationaltrainer Anton Lässer schaffte es im letzten Moment, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Dank eines 3:1-Siegs gegen Satus Kreuzlingen, das am letzten Spieltag alle drei Partien verlor, konnte Diepoldsau mit den Thurgauer Aufsteigerinnen gleichziehen, was die Punkte anbelangt. Dank des besseren Satzverhältnisses im Direktvergleich übergaben die St. Gallerinnen die rote Laterne an Kreuzlingen, das nun in der Barrage antreten muss. Gegnerinnen dort wird der NLB-Zweite Rebstein sein.

Den Titel in der zweithöchsten Frauenliga holte sich Walzenhausen, das somit direkt in die NLA aufsteigt. (siy/sfb)

Aufstellung Wigoltingen

Berger, Dünner, M. Eymann, R. Eymann, Iseli, Rebsamen, Signer, Ziereisen – Trainer: Michel.

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