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Fatale Niederlage am Tabellenende

Thurgau verliert in der Eishockey-NLB das Sechspunktespiel in Visp mit 0:3 und damit auch die Playoff-Plätze aus den Augen. Mangelnde Effizienz und Qualität machten den Unterschied.
Thomas Ammann/Visp

Der Blick auf die Tabelle verdeutlichte die Brisanz dieser Begegnung zwischen dem zehntplazierten Visp und dem an elfter Stelle klassierten Thurgau. Beide Teams stecken im Tabellenkeller und sind im Kampf um die Playoff-Plätze dringend auf Punkte angewiesen. Sechs Zähler trennten die Tabellennachbarn vor der Partie. Neun waren es rund zwei Stunden später. Es war keine zwingende Niederlage, zeigten die Ostschweizer in den ersten 30 Minuten doch sehr passable Angriffe. Sie verpassten es jedoch, ihre Gelegenheiten in Tore umzumünzen. Dank eines starken Torhüters Sascha Rochow blieb das Spiel immerhin lange Zeit offen. Das erste Drittel gestalteten die Gäste ausgeglichen. Sie kamen früh auch zu zwei Überzahlgelegenheiten, konnten aber nicht reüssieren. Die besten Chancen vergaben Andreas Küng und Patrick Parati, welche jeweils an Visp-Torhüter Lukas Meili scheiterten.

Visp überzeugt im Powerplay

Eine Lektion in Sachen Powerplay bekamen die Thurgauer danach vom Heimteam erteilt. Die Visper schnürten die Gäste während zwei Minuten im eigenen Drittel ein und kamen zu mehreren Gelegenheiten. Immer wieder provozierten sie Abpraller bei Rochow. Gerade als die Strafe abgelaufen war, nutzte Jon Rheault einen dieser Abpraller und brachte das Heimteam in Führung.

Auch in Drittel zwei starteten die Thurgauer vielversprechend. Zu zweit standen sie plötzlich alleine vor dem gegnerischen Tor, doch die Neuverpflichtung Mike Vaskivuo konnte den Puck nicht unterbringen. Die Thurgauer überboten sich in dieser Phase gegenseitig im Auslassen bester Gelegenheiten. Toms Andersons entwischte der Verteidigung in Unterzahl, hatte Meili bereits umspielt, nur um den Puck dann dem am Boden liegenden Torhüter an den Schoner zu schiessen. Aber auch das Heimteam glänzte nicht gerade mit Effizienz. Trotzdem verwertete es seine Chancen ab und zu. Einen Konter und die folgende Zwei-gegen-eins-Situation nutzte Alexei Kovalev und war so für den 2:0-Vorsprung zur zweiten Drittelspause verantwortlich. Das dritte Drittel war arm an Höhepunkten. Visp brachte den Vorsprung abgeklärt über die Zeit. Kurz vor Schluss gelang den Wallisern die Siegsicherung ins leere Tor. Visp war zwar anzumerken, dass es nicht in bester Verfassung war. Die Partie verlief insgesamt auf bescheidenem Niveau. Doch die Gastgeber hielten ab Spielmitte das Geschehen weitgehend fern vom eigenen Tor und hatten mehr Qualität im Kader. Während das Visper Ausländerduo die ersten beiden Treffer erzielte, blieben Eric Himelfarb und Mike Vaskivuo auf Thurgauer Seite sehr blass.

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