Fall Tschagajew geht weiter

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Bundesgericht Die Justiz wird sich weiter mit der Pleite von Xamax beschäftigen. Bulat Tschagajew hat das Urteil mit einer teilbedingten Strafe von drei Jahren Gefängnis vor Bundesgericht angefochten, auch wenn dieser davon höchstens ein Jahr und zwei Monate absitzen müsste. Weil Tschagajew dem Prozess fernblieb und sich in Moskau aufhält, kam es bislang zu keinem Vollzug der Strafe. Die Neuenburger Justiz hatte den Tschetschenen wegen ungetreuer Geschäfts­führung, Misswirtschaft, Quellensteuervergehen, versuchten Betrugs und Urkundenfälschung schuldig gesprochen. (sda)