Fall Constantin wohl noch lange nicht vom Tisch

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Stadionverbot Was morgen im Tourbillon passiert, weiss nur Sion-Präsident Christian Constantin. Nach der tätlichen Attacke auf Rolf Fringer und dem erstinstanzlichen Urteil dürfte er in den kommenden 14 Monaten kein Stadion betreten – weder das eigene, in dem er persönlich den Fussballclub Sion einmietet, noch irgendein anderes Stadion.

Wird Constantin morgen tatsächlich zu Hause bleiben und sich das Spiel am Fernsehen anschauen? Wird er sich auf die Tribüne setzen, als wäre nichts geschehen? Alles scheint möglich, zumal Constantin auch in der Vergangenheit nie wirklich berechenbar war.

Sollte er keine kurzfristig ausgestellte provisorische Verfügung vorweisen, müsste Constantin von den Funktionären des eigenen Clubs vom Gang ins Stadion abgehalten werden. Das wird wohl kaum passieren. Gelangt er jedoch ins Stadion, verstösst er gegen die Auflagen des Verbandsverdikts. Dann müsste dieser das ausgesprochene Urteil – eine 14-monatige Sperre und eine Busse von 100000 Franken – verschärfen. (sda)