Fähndrich taucht im Sprint-Final auf

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Ski nordisch Die Langläuferin Nadine Fähndrich überraschte beim Weltcup-Finale in Québec mit dem Vorstoss in den Sprint-Final und dem fünften Rang. Zuvor hatte sie im Weltcup die Viertelfinals noch nie überstanden. Für die U23-WM-Zweite 2016 verlief der Wettkampf in der Skating-Technik im Stadtpark von Québec optimal. Sowohl in den Viertel- als auch in den Halbfinals trat sie im ersten Heat an. Dadurch genoss sie jeweils etwas mehr Erholungszeit. In beiden K. o.-Runden überstand sie den Cut zudem als Lucky Loser. Laurien van der Graaff schied in den Halbfinals aus und wurde Zehnte, Dario Cologna, Jovian Hediger, Roman Furger und Nathalie von Siebenthal packten ihre Sachen nach den Viertelfinals.

Die Tagessiege gingen an die Schwedin Stina Nilsson und den 50-km-Weltmeister und Lokalmatadoren Alex Harvey. Heidi Weng sicherte sich vorzeitig den Gewinn des Gesamtweltcups. Dass die Norwegerin im Final durch einen Stockbruch aus der Entscheidung fiel, spielte keine Rolle mehr. Der Norweger Johannes Hösflot Klaebo wurde als 20-Jähriger jüngster Sprint-Overallsieger aller Zeiten, obschon er in den Halbfinals etwas überraschend ausgeschieden war. (sda)