Fabian Frei konnte Tor in Liverpool voll geniessen

FUSSBALL. Für den Frauenfelder Fabian Frei geht morgen das Training beim FC Basel wieder los. In der Winterpause hat sich Frei unter anderem im Ausland von der ersten Saisonhälfte erholen können. Diese beendete der bald 26-Jährige mit einem Tor an der Anfield Road, das er nicht so schnell vergessen wird.

Ralf Rüthemann
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Fabian Frei im Studio von Tele Diessenhofen. (Bild: Ralf Rüthemann)

Fabian Frei im Studio von Tele Diessenhofen. (Bild: Ralf Rüthemann)

Davon träumt manch ein junger Fussballer: Einmal an der Anfield Road in Liverpool spielen zu können. Oder noch besser: dort ein Tor zu erzielen. Fabian Frei ist beides gelungen. Am 9. Dezember traf der Frauenfelder im Champions-League-Gruppenspiel auswärts gegen Liverpool und war damit massgeblich am Achtelfinal-Einzug des FC Basel beteiligt. «Das war sicher eines meiner besseren Tore», sagte Frei am Samstag im Studio von Tele Diessenhofen.

Frei bleibt vorerst bei Basel

Dieses Tor an der Anfield Road habe Fabian Frei voll geniessen können: «Da es das letzte Spiel vor der Winterpause war, musste ich mich nicht gleich aufs nächste Spiel konzentrieren. So konnte ich diesen Erfolg in Liverpool länger verarbeiten.» Das tat er unter anderem im Ausland. Zuerst flog Frei nach Mexiko, um sich zu erholen. Dann ging er nach New York zum «Christmas-Shopping». An Weihnachten war er zu Hause und verbrachte das Fest mit seiner Familie. Auch am Spengler Cup war Fabian Frei zu sehen. «Doch das war schon wieder mehr Arbeit als Ferien», sagt Frei.

Morgen geht das Training beim FC Basel wieder los. Allen Wechselspekulationen nimmt Frei jegliche Bedeutung: «Ich werde am 6. Januar beim FC Basel auf der Matte stehen. Ich weiss jedenfalls nichts anderes.» Frei sei im Moment sehr zufrieden beim FC Basel. Doch früher oder später sei ein Wechsel ins Ausland durchaus möglich. Freis Favoriten sind die englische Premier League und die deutsche Bundesliga. «Das sind einfach die besten zwei Ligen in Europa.» Und diese entsprechen auch der Spielweise des Frauenfelder Mittelfeldspielers. Dass ihm und dem FC Basel die englischen Mannschaften liegen, war in letzter Zeit oft zu sehen.

Am liebsten gegen Dortmund

Im Champions-League-Achtelfinal trifft Fabian Frei mit Basel am 10. Februar zu Hause auf den FC Porto, was nicht gerade sein Wunschlos ist: «Am liebsten hätte ich gegen Borussia Dortmund gespielt», sagt Frei. Er sei schon als Kind ein grosser Fan von Dortmund gewesen. «Ich würde sehr gerne mal im Signal Iduna Park spielen.» Dazu könnte es in dieser Saison immer noch kommen, sollte sich der FC Basel für die Viertelfinals qualifizieren.

Als erstes stehen für Frei und seine Kollegen beim FC Basel im Februar allerdings zwei Super-League-Spiele gegen GC und Sion an. Basel steht momentan mit 41 Punkten ungefährdet auf dem ersten Platz der Super League.