Fabian Frei bringt Basel zurück auf den Thron

FUSSBALL. In der 29. Runde der Super League holten sich die Basler gestern mit einem 1:0 in Sitten Platz eins wieder zurück, den sie tags zuvor an die Grasshoppers verloren hatten.

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Fabian Frei trifft per Penalty. (Bild: ky/Valentin Flauraud)

Fabian Frei trifft per Penalty. (Bild: ky/Valentin Flauraud)

FUSSBALL. In der 29. Runde der Super League holten sich die Basler gestern mit einem 1:0 in Sitten Platz eins wieder zurück, den sie tags zuvor an die Grasshoppers verloren hatten. Der FC Basel zeigte in einer heiklen Phase der Meisterschaft eine Reaktion auf die Kanterniederlage vom Donnerstag in der Europa League in Valencia. Physisch und mental angeschlagen, gewann er die Partie gegen Sion 1:0.

«Es war sehr wichtig, eine Reaktion zu zeigen», sagte Trainer Murat Yakin. «Es brauchte wohl ein Spiel mit viel Kampf.» Das Wort Kampf benutzte Yakin darum, weil Basel viel Aufwand benötigte, um zum Erfolg zu kommen. Dass das Siegtor per Penalty fiel, «ist völlig egal», so Marco Streller. Fabian Frei hatte mit Glück verwandelt. Dass Basel nur ein Tor erzielte, entsprach nicht den Kräfteverhältnissen. Sion kam durch Léo nach 86 Minuten zur einzigen Chance.

Der Abstand zwischen den Rängen zwei und drei der Super League beträgt neu zehn Punkte. Zürich und die Young Boys nahmen sich beim 2:2 gegenseitig Punkte ab, die beiden Trainer zeigten sich damit aber nicht unzufrieden. Das Resultat an sich war eines, das beiden Teams nicht viel nützte. Aber es lieferte den aktuell so unkonstanten Super-League-Teams wichtige Erkenntnisse. Zürich-Coach Urs Meier zeigte es, dass sein Team doch noch treffen kann. Nach 367 torlosen Minuten eröffnete Franck Etoundi während der stürmischen Zürcher Anfangsphase das Skore. Sieben Minuten nach der Pause gelang ihm auch das 2:2. (si)

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