Exploit bleibt in weiter Ferne

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Handball Am zehnten Spieltag der 1.-Liga-Finalrunde am Dienstagabend unterlag der HSC Kreuzlingen dem souveränen ­Tabellenführer Seen Winterthur diskussionslos mit 19:30 (10:17). Nach zuletzt zwei Siegen hatte man im Kreuzlinger Lager gehofft, dass die Mannschaft trotz der verletzungsbedingten Ab­senzen dank neugewonnenen Selbstvertrauens in der Lage sein würde, auch den mit fünf ehemaligen NLA-Spielern hochkarätig besetzten Leader aus Winterthur ernsthaft fordern zu können. Was zu Beginn noch durchaus vielversprechend aussah, endete jedoch in einer deutlichen 19:30-Heimniederlage. Einmal mehr sündigten die Thurgauer dabei im Abschluss.

Nur der Start zufriedenstellend

Bis zum 3:4 nach zehn Spielminuten konnten die Kreuzlinger den Gästen durchaus die Stirn bieten. Doch dann schnellte die Fehlerquote im Angriff unverhofft in die Höhe und auch die Abwehr bekundete grosse Mühe, das schnelle und variantenreiche Spiel des Leaders zu unterbinden. Der ehemalige NLA-Topskorer Raphael Liniger agierte nicht nur als Regisseur, sondern zeichnete sich auch durch seine Effizienz aus. So erspielten sich die Eulachstädter schon früh einen beruhigenden Siebentore-Vorsprung.

Die Kreuzlinger waren in der zweiten Halbzeit zu keiner Reaktion fähig. Schnell hiess es durch zwei weitere Treffer von Liniger 10:19, und schon jetzt zweifelte niemand mehr in der Halle, wer die beiden Punkte gewinnen ­würde. In den letzten 20 Minuten plätscherte die Partie mit einer klaren Rollenverteilung dahin, ohne viele Höhepunkte und wenig Emotionen.

Noch je zwei Auswärts- und Heimspiele

Nach der Niederlage gegen Winterthur fährt der Zug in Richtung NLB-Playoffs ohne die Kreuzlinger ab. In den verbleibenden vier Finalrundenpartien geht es für die Hafenstädter nun nur noch darum, die mit den vielen ver­letzungsbedingten Ausfällen unglücklich verlaufene Saison 2016/17 versöhnlich (in den Top 5) abzuschliessen. Die letzten Gegner heissen dabei SV Fides St. Gallen am nächsten Samstag um 19.15 Uhr im Athletikzentrum St. Gallen, TV Uster, TV Muri und Handball Wohlen. (mru)