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EX-SKIRENNFAHRERIN: Sonja Nef: "Ich realisierte, dass ich am Limit laufe"

Die frühere Weltklasse-Skirennfahrerin Sonja Nef ist froh, dass ihr Mann Hans Flatscher schon bald wieder mehr Zeit für die Familie haben wird. Das in Mörschwil wohnhafte Ehepaar äussert sich auch über Gerüchte und den grössten Wunsch für den nächsten Winter.
Lebt mit ihrem Mann und den Kindern in Mörschwil: Sonja Nef. (Bild: Mareycke Frehner)

Lebt mit ihrem Mann und den Kindern in Mörschwil: Sonja Nef. (Bild: Mareycke Frehner)

"Das Messer steckte schon so tief drin in meiner Brust": Das sagt Hans Flatscher, Ehemann von Ex-Skirennfahrerin Sonja Nef und derzeit noch Trainer der Schweizer Ski-Frauen, lachend in einem Interview mit der "Schweizer Illustrierten". Zuvor war er gefragt worden, ob seine Frau ihn unter Druck gesetzt habe, das Amt des Cheftrainers der Schweizer Skirennfahrerinnen abzugeben, um wieder mehr Zeit für die Familie zu haben.

Kinder wollen mehr von ihrem Vater

Im Gespräch mit der "Schweizer Illustrierten" präzisiert Hans Flatscher die Gründe, die ihn zu seinem vor rund einem Monat kommunizierten Rücktrittsentscheid per Ende Saison geführt haben. "Seit die Mädchen zehn sind, habe ich das Gefühl, dass sie mehr gemeinsam mit mir machen möchten, vor allem an schulfreien Tagen", sagt Flatscher. Er habe mehr und mehr den Eindruck gehabt, dass seine Kinder es vermissten, auch mal im Winter ein Wochenende mit der ganzen Familie zum Skifahren zu gehen.

Auch Hans Flatschers Ehefrau Sonja Nef lässt im Interview durchblicken, dass sie ihren Mann oft vermisst hat. "Es gab einige Telefonate, wo ich sagte: 'Jetzt müsstest du da sein'", blickt sie zurück. Insbesondere nach dem Tod ihres Vaters im vergangenen Jahr habe es Situationen gegeben, in denen sie gedacht habe: "Wie schön wäre es, wenn Hans jetzt da wäre." Und die letzte Saison sei zäh gewesen mit Rennterminen, Verschiebungen und den Olympischen Spielen. "Hans war häufiger weg, und für mich war es besonders streng mit drei Chnöpfen. Ich realisierte, dass ich am Limit laufe", so Nef.


Traum von einer Woche Skiferien

Einige hätten wohl tatsächlich gedacht, sie habe ihrem Mann das Messer auf die Brust gesetzt, sagt Sonja Nef gegenüber der "Schweizer Illustrierten" weiter. Sie betont aber, dass sie und ihr Mann auch im verflixten siebten Jahr - es geht am kommenden 9. Juli zu Ende - nach wie vor glücklich seien. Flatscher seinerseits sagt, Gerede gebe es bei einem so spontanen Rücktrittsentscheid wie dem seinen immer.

Er habe seiner Frau stets gesagt, dass sie ihn zu jeder Zeit anrufen könne - ob spätnachts oder frühmorgens, erklärt Hans Flatscher weiter. Sonja Nef ihrerseits verweist auf "starke, tiefe Wurzeln", welche ihre Beziehung habe. "Hans und ich verbrachten brutal viel Zeit zusammen, wir lernten uns in Ruhe wirklich gut kennen."

Und welches ist ein besonderer Wunsch für den kommenden Winter, in dem ihr Mann viel mehr als bisher zu Hause sein wird? "Irgendwann mal eine ganze Woche Skiferien als Familie", antwortet sie. "Das hatten wir noch nie". (red.)

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