Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Ex-SCK-Goalgetter Tadic vor Rückkehr nach Kriens mit Vaduz: «Beide steigen nicht ab»

Der SC Kriens empfängt heute Freitag (20.00, Kleinfeld) den FC Vaduz zum nächsten Direktduell im Abstiegskampf. Mit den Liechtensteinern kommt in Kriens ein alter Bekannter zu Besuch: Igor Tadic (32) schoss einst viele Tore für den SCK.
Turi Bucher
Igor Tadic (Mitte) freut sich mit den Vaduzer Teamkollegen über sein Tor in der Europa-League-Qualifikation gegen Levski Sofia. (Bild: Vassil Donev/EPA (Sofia, 17. Juli 2018))

Igor Tadic (Mitte) freut sich mit den Vaduzer Teamkollegen über sein Tor in der Europa-League-Qualifikation gegen Levski Sofia. (Bild: Vassil Donev/EPA (Sofia, 17. Juli 2018))

Ja, es ist auch schon wieder eine Weile her, dass Igor Tadic für den SC Kriens stürmte. 2008/09 schoss er in der 1. Liga 11 Tore, durfte mit dem SCK den damaligen Aufstieg in die Challenge League feiern. Drei weitere Saisons blieb Tadic in Kriens und erzielte total 36 Tore in der Challenge League. «Es war eine schöne, coole Zeit», sagt Tadic, «ich erinnere mich auch gut an den Cup-Halbfinal mit Kriens gegen den FC Basel.»

Doch nun, heute Abend, geht es für Tadic darum, Tore gegen den SC Kriens zu schiessen. Beide Klubs, Vaduz und der SCK, brauchen Punkte im Kampf gegen den letzten Tabellenrang (welcher Ende Saison den Abstieg in die Promotion League bedeutet). Zielvorgabe war bei den Liechtensteinern laut Tadic, diese Saison unter den Top 5 der Liga zu bestreiten. Das wird auch mit dem neuen Sportchef Franz Burgmeier, dem einstigen Super-League-Spieler und Vaduz-Routinier, kaum noch zu realisieren sein. «Wir haben Servette geschlagen, wir haben gegen Lausanne gewonnen», sagt Tadic, «aber wir haben auch, ähnlich wie Kriens, Spiele aus den Händen gegeben, in denen Siege möglich gewesen wären.»

Begegnungen mit Krienser Sulejmani im Wohnquartier

Der 32-jährige Tadic wohnt mit seiner Familie in Rotkreuz. Während seine Frau Chantal daheim die beiden Töchterchen Emely (4) und Gioia (2) hütet, fährt Papa Igor praktisch täglich ins Training nach Vaduz. Zumeist in der Fahrgemeinschaft mit Ex-FCL-Verteidiger Tomislav Puljic, der in Hergiswil wohnt und für den FC Vaduz in der Verteidigung steht. Auf Grund seiner vier Jahre in Kriens hat Tadic immer noch gute Kontakte zum SCK. Dem Krienser Stürmer Skumbim Sulejmani, der in Rotkreuz gleich in der Nachbarschaft wohnt, begegnet Tadic regelmässig, wenn er mit seinen beiden Chihuahua-Hunden Luni und Nela im Quartier spazieren geht. «Kriens spielt als Aufsteiger eine gute Saison und bietet guten Fussball», findet Tadic. «Auch wenn in den Krienser Spielen am Schluss der Partie einige Male etwas fehlte – in Kriens sind wir es, die uns auf den Kunstrasen umstellen müssen.»

Nach seiner Zeit in Kriens spielte Igor Tadic in der Super League beim FC St. Gallen und in der Challenge League bei Servette, Schaffhausen und Wohlen. In Schaffhausen wurde er 2014/15 mit 19 Toren Liga-Torschützenkönig. «Ich habe bei allen Vereinen gute Menschen kennen und viel fürs Leben gelernt», sagte Tadic heute. Einziger Wermutstropfen: «In St. Gallen hat der damalige Trainer Jeff Saibene aus mir unerklärlichen Gründen nicht auf mich gesetzt.» Tadic kam unter Saibene nur auf acht Super-League-Einsätze. Beim FC Vaduz konnte sich Tadic im vergangenen Sommer sogar in der Europa League als Torschütze notieren lassen, als er auswärts bei Levski Sofia zum 2:2 traf und die Liechtensteiner die Bulgaren aus dem Wettbewerb warfen.

«Genug Qualität, genug Überzeugung»

In der vorletzten Partie beim 1:1 gegen Schaffhausen war Tadic – in dieser Saison bisher mit 7 Toren und drei Assists zu Buche stehend – Torschütze für Vaduz, am letzten Wochenende gegen Chiasso (1:0) sass er in der ersten Halbzeit auf der Ersatzbank. So oder so: «In Kriens anzutreten, ist für mich immer speziell. Ich freue mich sehr darauf», erzählt er.

Tadic, der im Alter von vier Jahren aus Serbien in die Schweiz gekommen war und in der Juniorenabteilung des SC Steinhausen startete, glaubt, dass sowohl sein aktueller Klub wie auch sein ehemaliger Verein Kriens den Ligaerhalt schaffen werden. «Beide steigen nicht ab. Wir haben genug Qualität und Überzeugung im Team. Einen Abstieg werden wir nicht zulassen. Dasselbe kann ich auch über Kriens sagen.»

Auch nach dem heutigen Direktduell?

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.