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Ex-FCSG-Trainer Jeff Saibene bei Arminia Bielefeld entlassen

Nach eineinhalb Jahren bei Arminia Bielefeld muss sich Jeff Saibene einen neuen Club suchen. Das Unentschieden im letzten Spiel war zu wenig für den früheren FCSG-Trainer, um seinen Job zu retten.
Jeff Saibene ist nicht mehr Trainer von Arminia Bielefeld. (Bild: Keystone)

Jeff Saibene ist nicht mehr Trainer von Arminia Bielefeld. (Bild: Keystone)

Als Jeff Saibene im Frühling 2017 vom FC Thun zu Arminia Bielefeld wechselte, trat er eine schwierige Mission an: Er übernahm eine zutiefst verunsicherte, akut abstiegsbedrohte Mannschaft. Dem Luxemburger gelang es allerdings rasch, das Team zu stabilisieren – Saibene führte die Arminia zum Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Im Frühling 2018 verlängerte Bielefeld den Kontrakt mit Saibene gar bis 2021. Das hindert den Club nun aber nicht daran, die Zusammenarbeit mit dem früheren Cheftrainer des FC St.Gallen zu beenden, wie er auf seiner Website mitteilt.

Zehn sieglose Spiele in Folge

Unter Saibene hatte Arminia Bielefeld zuletzt während zehn Pflichtspielen nicht mehr gewonnen. Am vergangenen Wochenende spielte Saibenes Team 1:1 gegen Sandhausen – zu wenig, als dass der Luxemburger seinen Job hätte retten können.

Arminia Bielefeld liegt aktuell in der 18 Teams umfassenden 2. Bundesliga nur noch auf Rang 14 – der Abstand auf den Relegationsplatz sowie die Abstiegsplätze ist auf vier Punkte geschrumpft.

In der Mitteilung lässt sich Samir Arabi, Geschäftsführer Sport bei Bielefeld, wie folgt zitieren:

«In dieser Spielzeit ist die erhoffte sportliche Entwicklung leider ausgeblieben. Wir sehen das Erreichen unserer Ziele als gefährdet an.»

Saibene selbst bedankt sich in der Mitteilung beim Club für die «wunderschöne und erfolgreiche Zeit. Die Erinnerungen an meine Zeit in Bielefeld sind absolut positiv, weil wir uns gemeinsam aus einer schwierigen Situation gerettet und in der Liga stabilisiert haben».

Abstieg und Europa League

Beim FC St.Gallen war Jeff Saibene von Frühling 2011 bis Herbst 2015 im Amt gewesen. Unter seiner Ägide stiegen die Ostschweizer 2011 ab, 2012 direkt wieder auf und zogen 2013 nach einem Auswärtssieg bei Spartak Moskau sensationelle in die Gruppenphase der Europa League ein:

Nach einem unbefriedigenden Saisonstart stellte Jeff Saibene sein Amt bei den Espen vor etwas mehr als drei Jahren zur Verfügung. Kurze Zeit später wechselte er dann zum FC Thun.

Urs Fischer tut es Lucien Favre gleich

In einer ganz anderen Gefühlslage als Jeff Saibene befindet sich derzeit Urs Fischer. Der Zürcher trainiert seit diesem Sommer Union Berlin und ist auch nach 16 Spieltagen in der 2. Bundesliga unbesiegt. Unter dem ehemaligen Basel-Coach entwickelten sich die Eisernen, wie die Berliner genannt werden, zu Unentschieden-Spezialisten. Fischers Team behauptet derzeit den dritten Platz, der zur Barrage um den Aufstieg in die Bundesliga berechtigt. In Deutschland gibt es nur einen anderen Profi-Club, der in der laufenden Meisterschaft noch nie verloren hat: Borussia Dortmund, das mit Lucien Favre ebenfalls von einem Schweizer betreut wird. (pak)

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