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EX-ESPEN-STAR: Barnetta: "Am Ende nochmals beim FCSG spielen"

Mit 17 Jahren war er Stammspieler in St.Gallen, 14 Jahre später spielt er in den USA. In einem Interview äussert sich Tranquillo Barnetta über seine Wechsel, den FCSG und die Nichtnominierung für die Schweizer Nationalmannschaft.
Tranquillo Barnetta kann sich vorstellen, nochmals für die Schweizer Nationalmannschaft zu spielen. (Bild: Urs Bucher)

Tranquillo Barnetta kann sich vorstellen, nochmals für die Schweizer Nationalmannschaft zu spielen. (Bild: Urs Bucher)

Die Karriere von Tranquillo Barnetta hat mit 17 Jahren im Espenmoos angefangen. "Das war ein Traum für mich. Ich habe selber immer als Fan hinter dem Tor gestanden und die Mannschaft angefeuert", sagt der 31-Jährige im Interview mit der Online-Plattform spox.com. Und plötzlich sei er nicht mehr hinter dem Tor, sondern auf dem Rasen gestanden. " Ich habe dem FCSG sehr viel zu verdanken."

"Ein Karriereende in St.Gallen wäre ein Traum"
Nach der Zeit beim FCSG wechselte Barnetta in die Bundesliga zu Bayer Leverkusen. Nach 187 Spielen und 23 Toren für den Werksclub und einem kleinen Abstecher zu Hannover 96 zog es ihn weiter nach Gelsenkirchen zu Schalke 04. Anschliessend entschied sich der gebürtige Rotmontner, in die USA zu wechseln, wo er heute für Philadelphia Union stürmt. Wie es für ihn danach weitergehe, sei noch offen. " Es wäre aber auf jeden Fall schön, nochmal zu Hause in St.Gallen zu spielen", sagt Barnetta. Das sei einer seiner letzten Träume und wäre sicher auch ein schöner Abschluss der Karriere. Auf die möglichen Lohneinbussen angesprochen, wiegelt Barnetta ab. "Was ich in St.Gallen verdienen würde - oder eben nicht -, ist absolut nebensächlich, es ist ein Herzenswunsch, nochmals für die Espen zu spielen."

"Umgang war respektlos"
Nebst seinen Vereinsstationen lief Tranquillo Barnetta 75 Mal für die Schweizer Nationalmannschaft auf. Doch die Europameisterschaft in Frankreich muss er sich von der Couch aus ansehen. Dass er nicht dabei ist, sei für ihn kein Problem. Wie seine Nichtnomination aber kommuniziert wurde schon eher. "Ich habe von meiner Nichtnominierung in der Zeitung gelesen", sagt Barnetta zu spox.com. "Gesprochen hat vorher keiner mit mir. Genau das hat mich auch so geärgert und enttäuscht." Er sei der Letzte, der irgendwelche Ansprüche stellen würde. Aber der Umgang mir ihm sei respektlos gewesen, und dies habe er auch zum Ausdruck gebracht.

Seitdem habe er nicht mehr mit Vladimir Petkovic gesprochen. "Die Nationalmannschaft ist kein Thema mehr für mich." Ob dies immer so bleiben werde, liess Barnetta allerdings offen. "Wenn nach der EM eine Nominierung kommen würde, müsste ich gut überlegen."(tn)

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