Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Ex-FCSG-Captain Toko wechselt
nach Saudi-Arabien

Nun ist die Katze aus dem Sack: Nzuzi Toko, der ehemalige Captain des FC St.Gallen, setzt seine Karriere nicht, wie allgemein erwartet, bei den Grasshoppers fort. Den 27-Jährigen zieht es zu Al-Fateh, den Club der höchsten, 16 Teams umfassenden Liga Saudi-Arabiens.
Christian Brägger
Tokos neuer Club Al-Fateh ist in Al-Hasa im Osten der Arabischen Halbinsel nahe am Persischen Golf beheimatet. (Bild: PD)

Tokos neuer Club Al-Fateh ist in Al-Hasa im Osten der Arabischen Halbinsel nahe am Persischen Golf beheimatet. (Bild: PD)

Toko, der Doppelbürger mit Schweizer und kongolesischem Pass, hat bei Al-Fateh am Samstagabend einen Vertrag für zwei Jahre unterschrieben, mit Option auf eine Zusatzsaison. 2012/13 war der Club einmal saudischer Meister und Supercupsieger, und in der Folge Teilnehmer der asiatischen Champions League, wo in der Gruppenphase 32 Teams mitmischen. Und genau dort will der Club wieder hin, wie der zentrale Mittelfeldspieler sagt. «Hier will man etwas aufbauen, das ist für jeden Sportler reizvoll.»

Eine einmalige, lukrative Offerte

Zwei Jahre und 50 Spiele lang war Nzuzi Toko (zwei Tore) der Captain des FC St.Gallen. Ehe er sich entschloss, die Ostschweizer nach Auslaufen seines Vertrages in diesem Sommer zu verlassen - obwohl St.Gallens Sportchef Alain Sutter und Präsident Matthias Hüppi den Spieler unbedingt halten wollten und mit ihrer neuen Offerte dem Vernehmen nach bis an die finanziellen Grenzen gingen.

Sportlich hat die saudische Liga selbstredend beschränkten Wert. Al-Fateh ist ebenfalls nicht die Topadresse, der 55-jährige, tunesische Trainer Fathi Al-Jabal hierzulande gänzlich unbekannt. Und so gibt auch Toko unumwunden zu: «Die Offerte von Al-Fateh war einmalig und lukrativ, da musste ich zugreifen, das kann ich auch offen zugeben.» Doch er sei ja nicht von der Welt, auch wenn es nun den Anschein mache. «Aber ich muss auf mich schauen, und vorsorgen für die Zeit nach der Karriere. Solche Dinge kannst du nur machen, wenn du noch keine Familie hast.» Und irgendwann werde er vermutlich in die Schweiz zurückkehren, sagt er.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.