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EVZ tut sich erneut recht schwer gegen den HC Davos

Der EV Zug erzielt mit dem zu knappen 2:0 gegen den HC Davos den dritten Sieg in Serie. Goalie Tobias Stephan feiert in seinem 750. Spiel in der höchsten Schweizer Liga einen Shutout.
Sascha Fey
Zuger Torjubel (von links): David McIntyre, Yannick-Lennart Albrecht und Dennis Everberg. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 8. Dezember 2018))

Zuger Torjubel (von links): David McIntyre, Yannick-Lennart Albrecht und Dennis Everberg. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 8. Dezember 2018))

Der HC Davos befindet sich in der grössten Krise seit dem Abstieg in die 1. Liga im Jahr 1990. Diese gipfelte im Rücktritt von Kult-Trainer Arno Del Curto. Wer das schwere Erbe antreten soll, ist nach wie vor offen. Zumindest als Übergangslösung war auch Jason O’Leary, der aktuelle Coach der EVZ Academy, ein Kandidat. Die Zentralschweizer legten aber ihr Veto ein.

So stand in Zug zum dritten Mal Elite-Trainer Michel Riesen hinter der Bande und zum dritten Mal setzte es für die Bündner eine Niederlage ab. Allerdings tat sich der EVZ wie im ersten Heimspiel der Saison gegen Davos (1:2) schwer mit dem Toreschiessen. Im zweiten Drittel lautete das Schussverhältnis 21:3 zu Gunsten der Gastgeber. Dennoch gelang den Zugern nur ein Treffer, den David McIntyre in der 34. Minute in doppelter Überzahl erzielte. Das entscheidende 2:0 fiel erst 29 Sekunden vor Schluss – Garrett Roe traf ins leere Gehäuse.

Zuger vergeben zu viele Torchancen

Der EVZ vergab Chancen im Multipack. Allerdings zog HCD-Keeper Gilles Senn, der erst zum vierten Mal in der laufenden Meisterschaft den Vorzug gegenüber Anders Lindbäck erhalten hatte, einen Glanztag ein. Und als er in der 39. Minute durch Dennis Everberg doch ein zweites Mal geschlagen war, gaben die Schiedsrichter das Tor nach langem Videostudium nicht, obwohl der Puck die Linie überquert zu haben schien.

Auf Seiten der Zuger war Tobias Stephan über weite Strecken der Partie beschäftigungslos. «Die Mannschaft hat es mir relativ einfach gemacht», lobte der 34-Jährige. Mental war es für ihn allerdings schwierig. «In solchen Spielen muss man versuchen, sich zu pushen, damit man im entscheidenden Moment nicht einen Schritt zu spät ist», erklärte Stephan. Er habe in gewisser Weise einen negativen Druck gehabt, das sei für ihn aber nicht neu gewesen.

Tobias Stephan freut sich über seine Verfassung

Er war auf dem Posten, als die Davoser im letzten Drittel doch noch ein paar Mal gefährlich vors Tor kamen. Total musste Stephan für seinen dritten Shutout der Saison 15 Schüsse parieren. Dass es für ihn ein Jubiläumsspiel war, hatte er erst am Morgen erfahren. «Es ist schön, wenn der Körper so lange mitmacht.»

Unmittelbar vor dem 2:0 rettete Santeri Alatalo kurz vor der Linie. «Wir hatten frische Beine, checkten gut vor und machten vorne sehr viel Druck», bilanzierte der Verteidiger. Zu Beginn der Partie war den Zugern jedoch anzumerken, dass sie eine achttägige Spielpause hinter sich hatten. Oft fehlte es den Aktionen an der nötigen Genauigkeit. Sie fanden den Rhythmus aber rasch wieder. Sehr stark war einmal mehr das Boxplay, in dem der EVZ wenig zuliess und zeigte, warum er in dieser Statistik die Nummer 1 der Liga ist. In der 28. Minute vergab Reto Suri in Unterzahl solo vor Senn gar die grosse Möglichkeit zum 1:0.

Am Sonntag (15.45 Uhr) trifft der EV Zug erneut auf Davos – diesmal auswärts in Davos.

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