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EVZ-Sportchef Kläy: «Wir brauchen Flexibilität»

Dario Simion (24) wechselt vom HC Davos zum EVZ. Sportchef Reto Kläy preist den Stürmer als «Element, das in Zug noch gefehlt hat». Die Zuger Zuzüge für die nächste Saison lassen ein Muster erkennen.
Neu beim EVZ: der Tessiner Dario Simion. Bild: Thomas Delley/Keystone.

Neu beim EVZ: der Tessiner Dario Simion. Bild: Thomas Delley/Keystone.

Am Mittwochmorgen gab es bemerkenswerte Transfermeldungen in der National League. Involviert waren zwei Tessiner Stürmer. Zunächst wurde bekannt, dass Inti Pestoni die ZSC Lions Richtung Davos verlässt. Wenig später ging die Nachricht raus, dass der Flügel Dario Simion seinen Vertrag in Davos auflöst und zum EV Zug wechselt. Zufall oder nicht? EVZ-Sportchef Reto Kläy sagt: «Ich glaube, Simions Transfer wäre auch ohne den Wechsel von Pestoni zum HCD zu Stande gekommen.» Kläy hat bereits vor Wochen betont, dass es beim EVZ noch Veränderungen im Kader geben könnte.

Der Sportchef bezeichnet den 24-jährigen Tessiner Simion, der bislang zehn Länderspiele bestritten hat und 2015 mit Davos Meister wurde, als «Element, das in Zug noch gefehlt hat. Er ist ein robuster Rechtshänder-Flügel mit Abschlussqualitäten, der auch im Powerplay eingesetzt werden kann.» In der letzten Saison verbuchte der 88 Kilo schwere und 189 cm grosse Athlet in 56 Meisterschaftsspielen mit Davos 15 Skorerpunkte (5 Tore, 10 Assists).

15 bis 16 Stürmer und 10 bis 11 Verteidiger

Damit hat Zug für die nächste Saison vier Spieler verpflichtet. Neben Simion sind dies die Verteidiger Jesse Zgraggen (25, von Ambri), Miro Zryd (23, Langnau) und Center Yannick-Lennart Albrecht (24, Langnau). Die Zuzüge lassen ein Muster erkennen: Sie sind weder zu teuer noch zu alt. Und alle sind keine Ausnahmespieler. Man kann die Neuverpflichtungen kritisch sehen angesichts der Strategie des Klubs, vermehrt junge Eigengewächse im National-League-Team zu integrieren. Kläy glaubt aber ans Entwicklungspotenzial der Zuzüge. Zudem betont er, dass der EVZ eine gewisse Kadertiefe brauche, um in allen drei Wettbewerben (Meisterschaft, Cup, Champions League) bestehen zu können. Er rechnet mit 15 bis 16 Stürmern und 10 bis 11 Verteidigern, die im Laufe der Saison zum Einsatz kommen sollen. «In einer Saison kann viel passieren: Spieler verletzen sich, sind nicht in Form oder benötigen eine Pause. Deshalb brauchen wir Flexibilität.» So liegt es auch am neuen Headcoach Dan Tangnes, eine gute Mischung und innovative Lösungen zu finden. Kläy sagt: «Nichts ist in Stein gemeisselt. Ich kann mir gut vorstellen, dass ein Junger auch mal in einer Ausländer-Linie spielt. Das haben wir letzte Saison zu wenig gemacht.» (ars)

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