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Stalberg-Ersatz Dennis Everberg gibt seinen Einstand beim EV Zug

Der neue EVZ-Ausländer trifft am Freitagmorgen in Zug ein. Nach dem Aufwärmtraining wird der Schwede Dennis Everberg mit dem EV Zug die Auswärtsfahrt zu Genève-Servette antreten.
René Barmettler
Auch an Olympia in Südkorea kam Dennis Everberg (links) für Schweden zum Einsatz.Bild: Ronald Martinez/Getty (Gangneung 18. 2. 2018)

Auch an Olympia in Südkorea kam Dennis Everberg (links) für Schweden zum Einsatz.Bild: Ronald Martinez/Getty (Gangneung 18. 2. 2018)

«Er ist ein Spätzünder, kein spektakulärer Spieler», sagte Dan Tangnes, Trainer des EV Zug nach dem Donnerstagmorgen-Training über den Neuzuzug Dennis Everberg. Dann zählte er die Vorzüge des 26-Jährigen auf: «Er ist gross und schwer, kann ­sowohl im Überzahl- wie auch im Unterzahlspiel eingesetzt werden.» Und wichtig war dem Norweger zu betonen: «Überdies ist er zweimaliger Weltmeister.»

Everberg stand noch nicht auf dem Eis, aber beim Freitagmorgen-Training soll der Schwede, der am Silvestertag 27 Jahre alt sein wird, mit von der Partie sein. Und weil die Spielbewilligung des Verbandes am Donnerstag eingetroffen ist, gibt er seinen Einstand im Spiel am Freitag bei Genève-Servette. Er wird sofort ins «kalte Wasser» geschubst, denn es geht für die Zuger Schlag auf Schlag weiter: Am Samstag folgt das Heimspiel gegen das Schlusslicht Rapperswil-Jona, am Dienstag findet in Zug das Achtelfinal-Rückspiel der Champions Hockey League gegen München statt. Das dürfte für Everberg kein Problem sein, versichert sein Landsmann Carl Klingberg (27). «Es sind ja keine zwei Jahre her, als er im Klub­hockey auf dem grösseren europäischen Eis gespielt hat. Also keine verrückte Sache. Mehr als zwei Spiele braucht er nicht, sich zu akklimatisieren.»

Fehlende Punkte werden Everberg zum Verhängnis

Klingberg, der EVZ-Flügelstürmer, kennt Everberg aus der Zeit mit der schwedischen Nationalauswahl. Die beiden wurden dieses Jahr gemeinsam Weltmeister in Kopenhagen, wo im Final den Schweizern das Nachsehen blieb. «Dennis ist ein guter Typ, ungefähr in meinem Alter, wir verstanden uns sehr gut. Viktor Stalberg war einer der schnellsten Läufer hier in Zug, dafür wird Dennis mehr in den Ecken anzutreffen sein, wo er mit seiner physischen Stärke den Puck halten kann.»

Damit fand die mühselige ­Suche nach einem Ersatzausländer für EVZ-Sportchef Reto Kläy ein Ende. Am Mittwochabend, 18.43 Uhr Schweizer Zeit, wurde auf «arcticicehockey.com» folgende Meldung publiziert (etwas frei übersetzt): «Dennis Everberg wird freigegeben.» Im Juli dieses Jahres unterschrieb der Schwede einen Einjahresvertrag bei den Winnipeg Jets, mit der Möglichkeit, ihn in der zweitklassigen American Hockey League (AHL) bei den Manitoba Mooses einzusetzen. Davon machte die kanadische Franchise am 29. September – also noch vor Saisonbeginn – Gebrauch. Everberg absolvierte elf Partien (1 Assist) für die «Elche», fehlte zwischenzeitlich wegen Verletzungen. Das der Winnipeg Jets nahestehende Onlineportal urteilte nach der Freigabe: «Die Zeit mit dem Status ‹Nicht-Entwicklungsspieler› arbeitete gegen ihn, ebenso wurde ihm seine Unfähigkeit, Punkte zu erzielen, zum Verhängnis.» Ob es eben diese fehlende Fähigkeit ist, die weitere NHL-Klubs davon abgehalten haben, Everberg in den darauffolgenden 24 Stunden zu verpflichten, ist reine Spekulation. Aber weil das niemand getan hatte, konnte man beim EV Zug aufatmen. Denn wäre der ­Ersatzausländer für den nach Russland gewechselten Viktor Stalberg die gesuchte «eierlegende Wollmilchsau», wären die Zuger mit Sicherheit nie in Griffnähe dieses Transfers gekommen.

Roe spielt am Samstag oder dann am Dienstag

Diese Verpflichtung und die Rückkehr von Garrett Roe gibt dem EVZ-Coach in der Offensive wieder mehr Möglichkeiten. Roe wird in Genf noch fehlen. Ob er gegen Rapperswil sein Comeback geben wird, «entscheidet die Medizinabteilung. Er hat diese Woche mit uns trainiert. Wir tun einfach, was das Beste für das Team ist», sagt Tangnes.

Das bedeutet für Pontus Widerström, der für das Farmteam EVZ Academy verpflichtet wurde, dass er am Sonntag in der Swiss League seinen zweiten Einsatz bestreiten könnte. In 15 Partien für das National-League-Team erzielte der 24-Jährige zwei Tore und gab vier Vorlagen. Tangnes: «Pontus ist ein guter, dankbarer und loyaler Spieler, der immer alles für das Team gibt. Er wird eine gute Vaterfigur für das Academy-Team sein.» Und ein Mann, auf den das NLA-Team ­jederzeit zurückgreifen kann.

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