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Massenandrang auf Tickets für das Spiel gegen Eintracht Frankfurt

Das Fussball-Europacupspiel zwischen dem FC Vaduz und Eintracht Frankfurt ist bereits ausverkauft.
Ruben Bucher
Vor dem Ticketschalter im Vaduzer Rheinpark-Stadion bilden sich bis zu 150 Meter lange Kolonnen. (Bild: Daniel Schwendener)

Vor dem Ticketschalter im Vaduzer Rheinpark-Stadion bilden sich bis zu 150 Meter lange Kolonnen. (Bild: Daniel Schwendener)

Das Spiel am Donnerstag dürfte wohl eines der bedeutendsten in der Vereinsgeschichte des FC Vaduz werden. Zu Gast im Rheinpark ist Eintracht Frankfurt, seines Zeichens Europa-­League-Halbfinalist der vergangenen Saison. Möglich wurde diese Begegnung dank des Weiterkommens der Liechtensteiner gegen Fehérvár, den ungarischen Cupsieger.

Auch St. Gallen stand als Austragungsort zur Debatte

Die Vorfreude beim FC Vaduz ist gross. Doch nicht nur im Verein fiebert man dem Spiel gegen Frankfurt entgegen, sondern ganz Liechtenstein ist im Eintracht-Fieber. Das Interesse an der Partie ist riesig und daher auch die Nachfrage nach Tickets. Diese sind jedoch rar.

«Von Seiten der Sicherheitsbehörden kam der Vorschlag, ob wir nicht in St.Gallen spielen sollen. Doch für uns war klar, dass wir in Vaduz antreten werden», sagt Pascal Foser, Leiter Kommunikation beim FC Vaduz. Zudem hätte dies auch von Seiten der Uefa zuerst genehmigt werden müssen, denn Spiele der Europa League müssen grundsätzlich im eigenen Land ausgetragen werden. Und so sind für das Spiel am Donnerstag nur 5886 Tickets verfügbar.

Dankesschreiben vom Bundesligaclub

Rund ein Viertel der Tickets ging direkt nach Frankfurt, sagt Foser. «Wir stellen Frankfurt den Gästesektor mit insgesamt 1224 Plätzen zur Verfügung. Zudem erhalten die Deutschen ein Kontingent mit rund 400 Tickets auf der Gegentribüne. Wie viele Anhänger von Eintracht Frankfurt schliesslich tatsächlich anreisen werden, ist aufgrund der angenehmen Reisemöglichkeiten per PKW schwierig abzuschätzen.»

Die rund 1600 Tickets für Frankfurt übersteigen die von der Uefa vorgegebene Anzahl von fünf Prozent bei weitem. «Aufgrund der infrastrukturellen Gegebenheiten im Rheinpark-Stadion können wir dem Gastclub die Gästetribüne nur komplett zur Verfügung stellen», sagt Foser. Dies wird vor allem von Frankfurt positiv aufgenommen. Auf Anfrage schreibt der Bundesligaclub:

«Wir sind dem FC Vaduz sehr dankbar für die 1600 Karten, welche das standardmässige Gästekontingent übersteigen.»

Die übrigen Tickets gingen in den Vorverkauf des FC Vaduz. Dieser startete am Sonntagmorgen um 10 Uhr. Vorerst hatten nur Saisonkarteninhaber die Möglichkeit, sich ein Ticket zu sichern. Am Montag um 17.30 Uhr startete der öffentliche Verkauf der rund 1000 Tickets. Bereits mehrere Stunden davor bildete sich vor dem Ticketschalter beim Rheinpark-Stadion eine grosse Schlange, die fast 150 Meter lang war.

Zehn Stunden Autofahrt für eine Eintrittskarte

«Wir stehen seit 15 Uhr hier. Der grosse Andrang kam dann etwa um 16.30 Uhr», sagt ein Frankfurter Anhänger. Er war einer von vielen Deutschen, die extra für den Kartenverkauf angereist sind. «Wir sind fünf Stunden mit dem Auto aus Frankfurt angereist. Jetzt fahren wir wieder zurück, und am Donnerstag kommen wir dann wieder her.»

Frankfurter Rekord in Mailand

Neben der Qualifikationspartie für die Europa League im Fussball zwischen Vaduz und Frankfurt hat Vaduz am Donnerstag mit dem CEV-Satellite-Turnier auf dem Rathausplatz auch im Beachvolleyball einiges zu bieten. Ob die erwarteten gut 2000 Frankfurter dem Anlass womöglich einen neuen Zuschauerrekord bescheren? Möglich sei das – je nach Wetterlage – sicher, sagt Mediensprecher Raphael Imhof. «Jeder Fussballfan ist herzlich willkommen. Wir sind bereit und freuen uns auf ein sportartenübergreifendes Fest.» Auch das Catering sei einem grossen Zuspruch gewachsen. In der vergangenen Saison reisten 20 000 Frankfurter zum Achtelfinal-Rückspiel ihres Vereins gegen Inter Mailand. Davon waren längst nicht alle im Besitz eines Tickets. Die 20 000 Deutschen stellten im europäischen Clubfussball eine Rekordmarke auf, die noch länger Bestand haben dürfte. Es sei denn, die Frankfurter werden in dieser Saison neuerlich von der ganz grossen Reiselust gepackt. (bo)

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