Europacup-Abenteuer wie erwartet vorbei

Mit einem 10:7-Erfolg über das holländische Spitzenteam Polar Bears Ede hat sich der SC Kreuzlingen aus dem Europacup verabschiedet. Die Thurgauer belegen in Athen den dritten Rang.

Roland Keller
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wasserball. Als Aussenseiter gestartet, zeigten die Kreuzlinger bereits beim 5:11 im Auftaktspiel am Freitag gegen die Griechen, dass der Schweizer Wasserballsport nicht mehr so weit hinter der europäischen Spitze zurückliegt als auch schon. Diese Tendenz setzte sich mit einem achtbaren Resultat am Samstag gegen Dinamo Moskau (9:18) und dem 10:7-Sieg gegen Ede (Ho) fort.

Beim SCK darf man zufrieden mit dem Erreichten sein. Vuoliagmeni und Moskau sind Profimannschaften mit viel grösseren finanziellen Ressourcen und professioneller Infrastruktur. Gegen beide Teams konnte Kreuzlingen zumindest die erste Hälfte einigermassen offen gestalten und kassierte keine Kanterniederlagen wie noch vor einigen Jahren gegen Topteams. Den angestrebten Sieg gegen Ede, das in einer stärker einzuschätzenden Liga vorne mitspielt, holten sich die Kreuzlinger in überzeugender Manier. Nach bereits vier Minuten führte der Schweizer Meister mit zwei Toren, musste aber den Ausgleich noch vor der ersten Pause hinnehmen. Den Unterschied machten die Kreuzlinger im zweiten Abschnitt, welcher gleich mit 4:1 gewonnen wurde. Diese Führung hielt, so dass der Sieg sicher nach Hause gespielt werden konnte.

SCK-Trainer Sirko Roehl kann mit den in Athen gezeigten Leistungen überaus zufrieden sein. Trotz dem erwarteten Ausscheiden hat das Team weitere wichtige Erfahrungen machen können, um in der nächsten Saison wieder um den Schweizer-Meister-Titel mitspielen zu können.

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