Es wird eng für die Kreuzlinger Wasserballer

WASSERBALL. In drei Wochen beginnen in der NLA die Playoff-Viertelfinals. Die Wasserballer des SC Kreuzlingen haben sich schon einen Platz reserviert, und dennoch können sich die Athleten nicht ausruhen, da das Minimalziel noch längst nicht erreicht ist.

Matthias Frese
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WASSERBALL. In drei Wochen beginnen in der NLA die Playoff-Viertelfinals. Die Wasserballer des SC Kreuzlingen haben sich schon einen Platz reserviert, und dennoch können sich die Athleten nicht ausruhen, da das Minimalziel noch längst nicht erreicht ist.

Als Topmannschaft im Schweizer Wasserball ist es der oberste Vorsatz, die Meisterschaft zu gewinnen. Doch bis dahin ist es ein langer Weg. Zuvor müssen neben der Qualifikationsrunde die einmonatigen Playoffs erfolgreich durchlaufen werden, die sich aus der Zwischenrunde, den Halbfinals und der Best-of-Five-Serie im Final zusammensetzen.

Minimalziel 2. Rang

Ein erstrebenswerter Schritt zum Titel ist die direkte Qualifikation für die Semifinals, die nur in Frage kommt, wenn man sich im klassischen Ligabetrieb auf den ersten beiden Rängen befindet. Auch der Halbfinal besteht aus einer Serie von fünf Partien, die Viertelfinals beinhalten insgesamt nur drei mögliche Matches und finden unmittelbar nach der Vorrunde statt. Schnell erkennt man, dass den Playoff-Mannschaften ein straffer Zeitplan bevorsteht, bei dem kaum Zeit für eine Pause bleibt. Die Option, die Viertelfinals zu überspringen, ist deswegen sehr begehrt.

Verlieren ist keine Option

Allerdings wird es für den zweitplazierten SC Kreuzlingen mühsam, den Platz zu halten. Aufgrund der verhängnisvollen Niederlage gegen Titelverteidiger Lugano konnte der SC Horgen näher heranrücken und ist drauf und dran die Thurgauer zu überholen. Die letzten vier Spiele müssen nun gewonnen werden.

Am Wochenende finden gleich zwei Matches im eigenen Hörnli statt. Heute abend empfängt der SCK den Cup-Vize aus Aegeri. Mit 37:10 Toren aus zwei Siegen gehen die Gastgeber als klare Favoriten ins Wasser. Trotzdem darf man einen Underdog nie unterschätzen.

Morgen wird der SC Horgen erscheinen, um seinen Standpunkt zu verdeutlichen. Von den letzten vier Spielen, die der SCK noch zu bestreiten hat, ist dieser Gegner mit Sicherheit der schwerste. In den ersten beiden Begegnungen konnte jeder Verein je einen Sieg holen. Zwar wird es eine knifflige Aufgabe sein, jedoch hat Trainer Roehl seine Mannschaft auf die bevorstehenden Aufeinandertreffen sowohl taktisch als auch mental vorbereitet.