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«Es läuft sogar sehr professionell in Kriens»

Der SC Kriens spielt am Samstag (17.30 Uhr, Kleinfeld) daheim gegen den FC Winterthur. Beim SCK mit von der Partie: Der ehemalige Winterthurer Jan Elvedi (22).
Turi Bucher
Kriens-Verteidiger Jan Elvedi (links) hält sich Lausannes João Oliveira vom Leib. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Kriens, 11. November 2018))

Kriens-Verteidiger Jan Elvedi (links) hält sich Lausannes João Oliveira vom Leib. (Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Kriens, 11. November 2018))

Der Name Elvedi wurde in der Schweiz bekannt, als FC-Zürich-Verteidiger Nico Elvedi im ­Sommer 2015 in die Bundesliga zu Borussia Mönchengladbach wechselte. Nicos Zwillingsbruder Jan spielte zu dieser Zeit beim FC Winterthur, wechselte später zum SC Cham, dann zum FC Wohlen, bis er schliesslich in diesem Sommer wieder in der Zentralschweiz landete. Beim SC Kriens. Der Name Elvedi stammt übrigens aus dem Bündnerland, der Grossvater stammt aus der Gemeinde Lumnezia.

Aufgewachsen im Zürcher Oberland, genauer: in Greifensee, hätte es Jan ein Jahr nach seinem Zwillingsbruder beinahe auch zum Bundesliga-Schwer­gewicht Gladbach geschafft. Jan Elvedi wurde zu einer Probetrainingswoche mit der U23-Mannschaft nach Mönchengladbach gerufen. Jan logierte in dieser Woche in der Wohnung seines Bruders, welcher seinerseits mit der Schweizer Nationalmannschaft unterwegs war. Als Jan am Ende der Woche seine Koffer für die Rückreise packen wollte, wurde er plötzlich noch für ein Testspiel mit der Bundesliga-Mannschaft gegen Arminia Bielefeld aufgeboten. Der heutige Kriens-Innenverteidiger spielte eine Halbzeit lang zusammen mit Stars wie Lars Stindl, Patrick Herrmann oder André Hahn, kehrte danach aber wieder zum FC Winterthur zurück.

Das erste Spiel gegen Winterthur endete mit 1:1

Heute trifft Jan Elvedi mit dem SC Kriens auf seinen ehemaligen Verein. Elvedi hat sich, wie er sagt, gut in Kriens eingelebt und sich als Stammspieler etabliert. Er schätzt wie so viele SCK-Spieler den familiären Charme in Kriens, antwortet aber deutlich auf die Frage, ob er sich denn nicht manchmal etwas profes­sionellere Strukturen für den SCK wünsche: «Ich finde, mit ­jenen Möglichkeiten, die dem SC Kriens zur Verfügung stehen, läuft es sogar sehr professionell. Die Leute in Kriens geben wirklich alles, für den Verein, für die erste Mannschaft.» Elvedi, der in Kriens bis Ende Saison 2019/2020 unterschrieben hat, wohnt im Verlaufe der Woche teilweise bei seinen Eltern in ­Dübendorf und teilweise in seiner Wohnung in Malters. Er hat eine Lehre als kaufmännischer Angestellter bei einer Krankenkasse absolviert und arbeitet ­aktuell teilzeitweise bei einer Krankenkasse.

Das erste Spiel gegen Winterthur endete für den SC Kriens mit einem beachtlichen 1:1. Elvedi aber sagt: «Wir haben seit der dritten Runde, seit dem 2:0 gegen Aarau, in jedem Spiel mindestens ein Gegentor kassiert. Es ist an der Zeit, dass wir wieder einmal zu Null spielen.» Auch ­Elvedi weiss, dass der SCK zuletzt zu oft in den Schlussminuten Punkte verschenkt hat (Vaduz, Servette, Chiasso). «Es scheint, als ob uns in den Schlussminuten der Mut verlässt und wir das Spiel komplett dem Gegner überlassen, uns erdrücken lassen. Das müssen wir ändern.»

Ob Kriens in der Winterpause Verstärkungen holen soll, darüber möchte sich Elvedi nicht äussern. Klar, es gibt gerade für die Kreativität im Mittelfeld Argumente dafür. Nun, Elvedi sagt nur so viel: «Auch das aktuelle Kriens-Kader ist Challenge-League-tauglich.» Sein persönliches Ziel allerdings: die Super League. Kriens soll für ihn das Sprungbrett dorthin sein. Elvedis Vorbild unter den allerbesten Innenverteidigern? «Mein Bruder Nico natürlich!» Als Nico Elvedi im Nations-League-Spiel gegen Belgien in Luzern gleich zu Beginn der Partie einen Fehler zum 0:1 produzierte, litt Zwillingsbruder Jan mit. Allerdings nicht im Stadion, sondern vor dem TV-Gerät. Jan hatte seiner Freundin Viviane ein Waliser Wellness-Weekend versprochen. In der ­Saisonpause Mitte Dezember wird Elvedi mit Kollegen nach Mexiko reisen. Danach stehen mit Viviane einige Tage in Paris auf dem Programm. Viviane fiebert am Samstag im Kleinfeld selbstverständlich mit. Mit Jan. Und mit dem SC Kriens.

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