«Es ist noch alles möglich»

Volley-Amriswil-Präsident Peter Kummer blickt zuversichtlich auf die Playoffs. Peter Kummer, der Meisterschaftsbetrieb ist nun in die zweite Runde gegangen, Amriswil hat die Playoffs erreicht. Sind Sie mit der aktuellen Plazierung zufrieden?

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Peter Kummer Präsident Volley Amriswil (Bild: pd)

Peter Kummer Präsident Volley Amriswil (Bild: pd)

Volley-Amriswil-Präsident Peter Kummer blickt zuversichtlich auf die Playoffs.

Peter Kummer, der Meisterschaftsbetrieb ist nun in die zweite Runde gegangen, Amriswil hat die Playoffs erreicht. Sind Sie mit der aktuellen Plazierung zufrieden?

Nicht ganz, aber wichtig ist nach der Vorrunde nicht der Rang, sondern eine Plazierung unter den ersten sechs Teams.

Sie haben im Vorfeld der Saison 2014/2015 einen Podestplatz gefordert. Ist dieses Ziel nach wie vor realistisch?

Der Punkteabstand zum angestrebten Podestplatz ist nach der Vorrunde nicht gross. So ist jetzt noch alles möglich.

Der Finaleinzug beim Cup ist knapp gescheitert – ist Ihre Enttäuschung gross?

Direkt nach dem Spiel war die Enttäuschung sehr gross. Aber schon schnell durfte ich auch feststellen, dass unser Team alles gegeben hat und einfach die glücklichere Mannschaft gewonnen hat. Das ist Sport.

Erst vor kurzem ist das Team nochmals personell verstärkt worden: Mit Marko Samardzic wurde ein Topspieler nach Amriswil geholt. Ist das ein Akt der Verzweiflung oder war es ein Glücksfall, den man ergriffen hat?

Weder noch, wir haben einfach feststellen müssen, dass unser junger Libero noch Unterstützung braucht. Die Libero-Position war bis anhin die einzige Stelle, die nur mit einem Mann besetzt war.

Wo sehen Sie die Stärken der Mannschaft? Wo gibt es Schwächen?

Wir haben ein gutes ausgeglichenes Kader auf allen Positionen, aber ein Matchwinner fehlt.

Für die Zuschauer hat sich einiges verändert mit dieser Saison. Haben sich diese Veränderungen bewährt? Oder wird man in Zukunft auf das eine oder andere verzichten?

Unser Ziel war von Anfang an ein Volleyballspiel zum Event zu machen. Die Änderungen haben sich bewährt und werden nach Bedarf angepasst.

Wie steht es mit den Sponsoren? Sind sie mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden?

Das Amriswiler Gewerbe und die Dienstleistungsunternehmen aus der Region unterstützen uns. Auch Private helfen mit, dass wir Spitzensport und Jugendausbildung finanzieren können. Herzlichen Dank an alle, die uns finanziell helfen.

Wenn Sie Bilanz über ihre Erfahrungen als Volley-Präsident ziehen: Bereuen Sie Ihr Engagement?

Nein, sicher nicht. Ich freue mich, mit vielen sehr engagierten Leuten, dass der Volleyballsport auf allen Ebenen in Amriswil und national einen hohen Stellenwert hat. Es ist sehr spannend, für die Entwicklung von der Volleyball-Schule bis zur Nationalliga A in Amriswil verantwortlich zu sein. (rk)

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