«Es gibt nichts Besseres als diesen Cup»

Heute um 19 Uhr empfängt der 1.-Liga-Club Weinfelden in der ersten Cuprunde NLA-Absteiger Rapperswil-Jona. Die Thurgauer und ihr Präsident Sacha Thür qualifizierten sich erstmals für das Wettbewerbsformat. Mit welchen Gefühlen gehen Sie heute abend in die Güttingersreuti?

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Sacha Thür Präsident Weinfelden (Bild: pd)

Sacha Thür Präsident Weinfelden (Bild: pd)

Heute um 19 Uhr empfängt der 1.-Liga-Club Weinfelden in der ersten Cuprunde NLA-Absteiger Rapperswil-Jona. Die Thurgauer und ihr Präsident Sacha Thür qualifizierten sich erstmals für das Wettbewerbsformat.

Mit welchen Gefühlen gehen Sie heute abend in die Güttingersreuti?

Ich dachte lange, dass wir chancenlos sein müssten. Seit Sonntag bin ich anderer Meinung.

Weshalb?

Anlässlich des 1.-Liga-Derbys gegen Frauenfeld habe ich Rapperswils Sportkoordinator Roger Maier als Späher gesehen. Das zeigt: Der Gegner hat Respekt.

Wie kann Weinfelden dem Favoriten ein Bein stellen?

Indem wir defensiv stark spielen. Weinfelden war nie ein Club, der viele Tore erzielt hat. Aber wir verteidigen hervorragend. Vielleicht können wir bis zur 50. Minute das 0:0 halten. Dann könnte die Überraschung Tatsache werden.

Was erwarten Sie von Ihrer Mannschaft ganz realistisch?

Kampf, Ehrgeiz, keine Gegentore auf fahrlässige Weise. Aber sie soll den Auftritt auch geniessen. Für Weinfelden ist es eines der wichtigsten Spiele des Jahres – wenn nicht das wichtigste.

Weshalb?

Für das Schweizer Eishockey gibt es nichts Besseres als diesen Cup. Grosse Teams kommen Regionen, kleine stehen im Rampenlicht. Das trägt zur Verbundenheit mit dem Sport bei.

Nun ist Rapperswil-Jona aber nicht einer der ganz grossen Clubs.

Es hätte attraktivere Gegner gegeben. Wenn 1000 Zuschauer kommen, sind wir zufrieden – auch, weil wir die Eishalle mit Thurgau teilen und hier schon gestern ein Cupspiel stattfand. Das ist nicht ideal. (mat)