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«Es fehlten mir ein paar Körner»

Nachgefragt

Der Luzerner Mathias Frank ist an der Tour de Suisse der Schweizer Trumpf im Bezug auf das Gesamtklassement. Der 30-Jährige hielt in der ersten Bergetappe mit der Favoritengruppe mit und klassierte sich auf dem sechsten Rang. Denselben Platz belegt er auch in der Gesamtwertung.

Sie griffen gut zwei Kilometer vor dem Ziel an, wurden dann aber wieder gestellt. Sind Sie enttäuscht, dass Sie den Etappensieg oder gar das Leadertrikot verpasst haben?

Immerhin hat es für das Trikot des besten Schweizers gereicht. Ich war ziemlich am Anschlag in der letzten Steigung. Mein Teamkollege Domenico Pozzovivo war stark und hat mir sehr geholfen. Als sich die Fahrer anschauten, versuchte ich mein Glück mit einem Angriff. Leider fehlten mir ein paar Körner, um wirklich wegzukommen.

Sie litten vor zwei Wochen noch an einer Nasennebenhöhlenentzündung. Inwiefern behindert Sie dies noch?

Die Entzündung hat mich etwas zurückgeworfen. Weil ich krank war, verpasste ich ein paar Rennen. Seit der Tour de Romandie hatte ich nur drei Renntage. Die Rennpraxis fehlt mir, vor allem im Prolog habe ich dies gespürt. Aber ich schaute nicht auf die Zeit oder das Resultatblatt. Ein Prolog entscheidet schliesslich noch überhaupt nichts.

Wie ordnen Sie Ihren sechsten Rang in dieser Etappe ein?

Es ist ein gutes Zeichen, dass ich mithalten konnte, obwohl meine Beine noch nicht die besten sind. Es war der erste grosse Test und ich glaube, ich habe ihn nicht schlecht bestanden. Ich bin schon länger kein Rennen mehr auf diesem Niveau gefahren. Insofern habe ich nun die Bestätigung, dass ich es noch draufhabe. (sda)

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