Erster Vollerfolg dank Frauenfelds «Last Minute»-Tor

FUSSBALL. Die Frauenfelder verdienten sich ihren ersten Dreier dank einer engagierten Leistung. Im Spiel zweier bisher unter den Erwartungen liegenden Teams war Frauenfeld über weite Strecken das bessere Team und holte sich den ersten Saisonsieg.

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FUSSBALL. Die Frauenfelder verdienten sich ihren ersten Dreier dank einer engagierten Leistung. Im Spiel zweier bisher unter den Erwartungen liegenden Teams war Frauenfeld über weite Strecken das bessere Team und holte sich den ersten Saisonsieg.

Defensives Spiel

Dass beide Teams einen enttäuschenden Saisonstart erlebten, war schon in den ersten Spielminuten ersichtlich, so entwickelte sich ein Spiel, in welchem sich beide Mannschaften fast ausschliesslich um die Defensive kümmerten. Dass ein Eckball nach 18 Minuten dann zum Führungstreffer der Glarner führte, war irgendwie logisch, Hofers Kopfball wurde noch abgelenkt und fand den Weg an Freund und Feind vorbei ins Tor.

Nach einer halben Stunde waren es dann Schlauri und Wiesmann, die den Glarner Torhüter mit ihren Freistössen prüften. Es brauchte einen Energieanfall von Schlauri, der sich auf der linken Angriffsseite durchsetzte und den Ball auf Kacoli zurück legte. Dieser Treffer rüttelte die Frauenfelder nochmals auf, eine weitere schöne Kombination gelang wiederum zu Kacoli, der den Führungstreffer noch vor dem Halbzeitpfiff erzielte.

Überraschender Treffer

Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Frauenfelder besser, die physisch sehr starken Glarner spielten sehr hart und kompromisslos. Fast aus dem Nichts heraus gelang Linth der Ausgleich, Sabanovic traf mit einem schönen Kopfball. Kein Team konnte sich weitere Torchancen erarbeiten.

Dann setzte sich Signer energisch auf der rechten Seite durch, seine Flanke verwertete Obj mit einem sehenswerten Hechtkopfball. Linth versuchte nochmals auszugleichen, enttäusche aber die Partie.

Ohne grosse Probleme brachten die Frauenfelder den Vorsprung über die Zeit. «Wir haben in dieser Saison auch schon besser gespielt, heute waren aber nur die drei Punkte wichtig», meinte der Frauenfelder Trainer Cerrone zufrieden nach Spielschluss. (sch)