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Erster Titel seit drei Jahren

Nach einem perfekten Rennen gewinnt Daniel Hubmann an der EM im Orientierungslauf Gold über die Mitteldistanz. Nach vielen Verletzungen glückt dem Thurgauer das EM-Comeback.
Urs Huwyler
Daniel Hubmann wird in Portugal zum zweitenmal Europameister. (Bild: ky/Martin Schmocker)

Daniel Hubmann wird in Portugal zum zweitenmal Europameister. (Bild: ky/Martin Schmocker)

ORIENTIERUNGSLAUF. Der Thurgauer Daniel Hubmann gehört nicht zu jenen Athleten, die nach einem Erfolg vor Freude die ganze Welt umarmen könnten. Doch nach dem Gewinn des EM-Titels im portugiesischen Palmela wirkte er gelöst, locker und fast aufgedreht. «Für mich ist es eine wichtige und spezielle Goldmedaille», sagt der morgen 31 Jahre alt werdende Weltcup-Leader. «Nach drei Jahren und damit nach den Verletzungen», fügt er an, «ist es der erste Titel. Nun bin ich auch an internationalen Meisterschaften zurück.» Vergessen wird bei all den Erfolgen des dreifachen Weltmeisters Hubmann oft, dass es zwar die neunte EM-Medaille, aber erst die zweite goldene ist.

Der Ärger lief mit

Im Sprint hatte Hubmann den Podestplatz nach einem nicht optimalen Lauf als Vierter verpasst. «Ich war ziemlich gefrustet. Obwohl mein Bruder Martin Bronze gewann. Der Ärger lief auf der Mitteldistanz mit. Zum Glück gelang mir ein perfekter Lauf. Ich hätte nicht schneller laufen können.» Entgegen kam Hubmann der bei idealer Sicht ohne Tücken ausgesteckte offene Kurs. «Es passierten wenige Fehler. So entschied vorab die physische Verfassung. Für mich zahlte sich das optimale Lauftraining im Winter aus.» Der Vorsprung von 41 Sekunden auf den drittklassierten siebenfachen Weltmeister Thierry Gueorgiou aus Frankreich wertete den Sieg zusätzlich auf.

Langdistanz als Zugabe

Die EM in Palmela ist schlecht organisiert. Doch als Europameister lassen sich die teils chaotischen Zustände verkraften. «Ein persönlicher Erfolg überdeckt vieles. Ich kann die EM jetzt geniessen. Über die Langdistanz dürften einige Spezialisten frischere Beine haben, doch für mich ist alles Zugabe, was jetzt noch folgt», sagt Daniel Hubmann. 2010 holte er sich über die Langdistanz sein erstes EM-Gold. Der sechs Jahre jüngere Bruder Martin erreichte nach Bronze im Sprint Platz 16.

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