Erster Prüfstein der Saison für Fortitudo Gossau

Das NLA-Team von Fortitudo Gossau trifft heute um 16.30 Uhr auswärts auf Stäfa. Die punktlosen Ostschweizer stehen bereits früh in der Saison unter Druck.

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HANDBALL. Die heutige Partie zwischen Fortitudo Gossau und Stäfa könnte wegweisend für den Verlauf der weiteren Saison sein: Beide Mannschaften gehören in dieser Saison zu den meistgenannten Abstiegskandidaten.

Während Gossau nach drei Spielen noch ohne Punkte auf dem zweitletzten Rang der NLA-Tabelle plaziert ist, gewannen die Zürcher zumindest ihre Begegnung mit Bern-Muri.

In der Favoritenrolle sieht Stäfa-Trainer Markus Jud seine Mannschaft deshalb aber nicht. «Gossau hat in dieser Saison gegen die Spitzenteams Schaffhausen, St. Otmar und Pfadi Winterthur hervorragend gespielt», so Jud. Dass Gossau auf seinen Schlüsselspieler Daniel Stahl verzichten muss, ist für Stäfas Trainer kein Vorteil für seine Equipe. «Fortitudo ist ohne Stahl viel unberechenbarer.»

Der Schlüssel zum Erfolg liegt für Jud in der Offensive. «Wir haben bisher stark verteidigt, nun habe ich den Fokus im Training eher auf den Angriff ausgelegt.» Die Qualität für zahlreiche Treffer ist im Kader der Zürcher vorhanden. Besonders der wurfstarke Däne Sören Nielsen und der erfahrene und trickreiche Linkshänder Predrag Milicic sind stetige Gefahrenherde. (chk)