Erster Podestplatz ist fällig

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Reiten Die Schweizer Springreiter, vor einem Monat an der EM in Göteborg mit Team-Bronze ausgezeichnet, wollen zum Abschluss der Freiluft-Saison erneut zuschlagen. Beim Nationenpreis-Final in Barcelona winkt das grosse Geld. Das Turnier der besten Equipen ist mit 1,25 Millionen Euro dotiert. Das siegreiche Team kann 417 000 Euro unter sich aufteilen. Auch die Ränge zwei mit 251000 Euro und drei mit 167000 Euro werfen beachtliche Prämien ab. Seit der Umstrukturierung des Nationenpreis-Finals in einen lukrativen Event ist es erst die fünfte Durchführung. Die Schweiz hat bislang einen Podestplatz verfehlt.

Equipenchef Andy Kistler schenkt Martin Fuchs mit Clooney, Steve Guerdat im Sattel von Bianca, Werner Muff auf Daimler und Niklaus Rutschi mit Cardano das Vertrauen. Die Olympia-Teilnehmerin Janika Sprunger nimmt wie schon in Göteborg die Ersatzrolle ein. Im Verlauf der Saison hat primär Guerdat, der Olympiasieger von London 2014, brilliert. Er zeigte insgesamt neun fehlerfreie Runden in den diversen Nationenpreisen und ist damit weltweit die Nummer eins in dieser Statistik. (sda)