Erste Niederlage für Pallavolo

Nach vier Siegen aus den ersten vier Runden zieht das NLB-Team aus Kreuzlingen gegen Volero Zürich den Kürzeren.

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In der ersten Doppelrunde der Saison etablierte sich Pallavolo Kreuzlingen in den Spitzenplätzen der NLB-Tabelle. Auswärts gegen Züri Unterland gewannen die Thurgauer problemlos mit 3:0 (25:20, 25:19, 25:13) und kamen damit zu ihrem vierten Sieg in Folge. Sie überzeugten von Beginn an. Das Annahmespiel war präzis, die Pässe kamen schnell und die Angriffe waren platziert. Der Widersacher aus dem Zürcher Unterland hatte der stabilen Mannschaftsleistung von Pallavolo nichts entgegenzusetzen.

Dank des deutlichen Auswärtssiegs wurde die Ausgangslage für die Begegnung mit Volero Zürich tags darauf hoch spannend. Es ging in der Turnhalle Remisberg um nicht weniger als den Leaderthron der NLB-Ostgruppe. Das stark aufspielende Team aus Zürich zwang die Kreuzlinger jedoch in die Knie. Das nun zweitplatzierte Pallavolo verlor am Ende deutlich mit 0:3 (22:25, 18:25, 21:25) und weiss, dass es in der Tabelle einen ganz grossen Brocken vor sich hat.

Kein Rezept gegen Voleros Aufschläge

Nach der Glanzleistung am Vortag traten die Kreuzliger daheim zuversichtlich an. Schon bald mussten die routinierten Thurgauer jedoch feststellen, dass die Aufgabe schwierig wird. Von Beginn weg setzten die Zürcher das Heimteam massiv unter Druck. Die druckvollen und taktisch cleveren Aufschläge stellten die Kreuzlinger immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Nicht überraschend hiess es darum bereits nach nur 22 Minuten 25:22 für die Gäste.

Die von Pallavolo-Coach Marco Bär vorgenommenen Auswechslungen (Kai Zeglen für Adrian Bär und Urs Haerle für Lukas Eichelberger) brachten im zweiten Satz nicht den gewünschten Erfolg. Weiterhin war die Annahme von Kreuzlingen und das damit verbundene Angriffsspiel zu schwach, um gegen den Zürcher Block zu bestehen. Volero sicherte sich auch den zweiten Satz deutlich mit 25:18. Ein Aufbäumen der Kreuzlinger war lediglich im dritten Satz zu erkennen. Doch es reichte am Ende nicht für einen Satzgewinn.

Remo Spirig