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ERNÜCHTERUNG: Ein schmerzhafter nächster Fehltritt

Nach dem starken Auftritt vor Wochenfrist in Winterthur landet der FC Wil hart in der Realität. Gegen Abstiegskandidat Wohlen bezieht er eine bittere 1:4-Heimniederlage. Womöglich beträgt der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz nun schon vier Punkte.
Simon Dudle
Wils Mattia Bottani überläuft Woh­lens Nick von Niederhäusern. Es brachte nichts. (Bild: Emotionsfocus)

Wils Mattia Bottani überläuft Woh­lens Nick von Niederhäusern. Es brachte nichts. (Bild: Emotionsfocus)

Es war vor allem in der ersten Halbzeit enttäuschend, was die Wiler im Spiel Not gegen Elend zeigten. Angetreten waren zwei Mannschaften, die zuvor in diesem Jahr gerade mal vier Punkte gewonnen und acht Tore erzielt hatten – zusammengezählt. Nach nicht einmal 40 Minuten lagen die Wiler bereits mit 0:3 im Rückstand. Es war eine Hypothek, die sie nicht mehr zu korrigieren im Stande waren.

Alle diese Gegentore fielen nach ruhenden Bällen. Wie schon beim vorangehenden Heimspiel gegen Chiasso gerieten die Wiler beim ersten Vorstoss des Gegners in Rückstand. Nach nicht einmal vier Minuten schlug Alain Schultz eine Freistoss-Flanke aus dem Halbfeld in den Strafraum, wo Sead Hajrovic per Kopf die Gäste in Führung brachte.

Zwei Wohler Corner später war das Spiel entschieden. Zuerst erhöhte Florian Stahel für die Aargauer, ehe Wils Basil Stillhart ein Eigentor produzierte. Bei allen diesen Szenen stimmte die Zuordnung in der Hintermannschaft der Gastgeber nicht. Ganz allgemein liessen sie vor der Pause zu viel zu und hätten gar noch deutlicher in Rückstand liegen können.

Das Spiel und Lombardi verloren

Allerdings lief auch einiges gegen die Ostschweizer. Kurz nach dem ersten Gegentor lenkte Johan Vonlanthen einen Ball an die Latte, einige Minuten später übersah Schiedsrichter Nicolas Jancevski im Wohler Strafraum ein Handspiel des einstigen Wilers Marko Muslin. Als wäre das nicht schon genug Ungemach, verletzte sich Mittelfeldspieler Sandro Lombardi ohne gegnerische Einwirkung am Knie und musste ausgewechselt werden.

Auch wenn die Wiler nicht aufsteckten und gesamthaft zu 23 Abschlüssen kamen, war die Frage über den Sieger der Partie bereits zur Pause beantwortet. Die beiden Tore danach durch Janko Pacar im unmittelbaren Anschluss an einen Lattenschuss von Schultz und das 1:4 durch Samir Fazli waren nur noch Resultatkosmetik.

Während Wohlen auf dem Bergholz fast gleich viele Tore erzielte wie zuvor in der gesamten Rückrunde, wartet Wil weiter auf den ersten Sieg des Jahres. Die Serie ohne Vollerfolg ist schon 15 Partien lang. Im dritten Meisterschaftsviertel holten die Wiler nur 2 von 27 möglichen Punkten.

Werden den Ostschweizern, wie von der Liga angedroht, sechs Punkte abgezogen, beträgt der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz schon vier Zähler. «Für mich zählt die aktuelle Tabelle. Solange nichts entschieden ist, kann man nichts anderes in die Welt setzen», sagte Wils Trainer Maurizio Jacobacci.

Simon Dudle

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