Erneute Pikes-Niederlage

Eine kämpferisch auftretende Pikes-Mannschaft brachte ein exzellent aufspielendes Dübendorf an den Rand der Niederlage, musste aber den Gästen letztlich den 4:5-Sieg zugestehen.

Hansruedi Vonmoos
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EISHOCKEY. Das Playoff-Halbfinalspiel startete ähnlich, wie es am Sonntag in Dübendorf geendet hatte. Die Zürcher setzten gefährliche Akzente. Die Abwehr der Platzherren schien in dieser Phase unkonzentriert. Es war aber erneut Goalie Müller, der seine Klasse von Beginn weg ausspielte. Im Verlaufe des Startdrittels dieser 1.-Liga-Partie fanden auch die Hechte ins Spiel. In der 18. Minute brachte Neff seine Farben mit 1:0 in Führung.

Zu Beginn des Mitteldrittels setzte Dübendorf zu einer weiteren Offensive an. Immer wieder mussten sich die Pikes in die Defensive drängen lassen. Als dann eine Strafe gegen Dübendorf ausgesprochen wurde und man sich erhoffen konnte, dass die Hechte ein Powerplay aufziehen könnten, liefen die Oberthurgauer den abgeklärten Gästen ins offene Messer; Capaul entwischte der Pikes-Defensive und erzielte den Ausgleich (29.) in Unterzahl. Nur wenig später dann eine Verknüpfung von individuellen Fehlern der Platzherren; dies nutzte Stoob zur 1:2-Führung für Dübendorf. Es spricht aber für die grosse Moral und Kampfkraft der Pikes, dass sie weiterhin gegen die Zürcher ankämpften. Dies führte dann in der 34. Minute zum Ausgleichstreffer der Oberthurgauer.

Zu Beginn des letzten Drittels taten es die Pikes den Dübendorfern gleich. In Unterzahl spielend erzielte Bodemann (43.) die erneute Führung. Was folgte, waren wütende Angriffe der Zürcher. In der 55. Minute folgte der Ausgleichstreffer durch Stoob. Als dann Capaul wenig später (56.) gar die Führung für Dübendorf erzielte, glaubte man, dass das Spiel entschieden sei. Nicht so die Pikes. Mit weiterhin unbändigem Kampfeswillen drängten sie nun ihrerseits in die Offensive. Begünstigt durch eine Strafe gegen die Gäste war es Stüssi, der den Ausgleichstreffer für die Pikes erzielte.

In der Verlängerung vergaben die Pikes eine Grosschance. Nur wenig später erzielte Capaul den Siegestreffer für Dübendorf.

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